Neue Bibliothek in Apolda eröffnet

Apoldas neue Bibliothek öffnete am Montagmorgen an der Dornburger Straße 14 ihre Pforten. Für den ersten Leser gab es eine Spardose als Uberraschung.

Am Bücherregal: Nadine Brandel verschaffte sich mit ihrer Tochter Greta (2) einen Überblick über das Angebot der Bibliothek für die allerjüngsten Leser. Foto: Peter Hansen

Am Bücherregal: Nadine Brandel verschaffte sich mit ihrer Tochter Greta (2) einen Überblick über das Angebot der Bibliothek für die allerjüngsten Leser. Foto: Peter Hansen

Foto: zgt

Apolda. Die Geste war nett - die Apoldaer Spardose indes leer. Mit einem kleinen Präsent hieß Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (FWW) gestern Morgen den Rentner Rolf Wenzel (73) als ersten Gast der neuen Apoldaer Bibliothek an der Dornburger Straße willkommen. Nur Minuten später begann der Andrang, der bis zum Mittag gar nicht mehr aufhören wollte. Chef Hans-Peter Gottschaldt, Annegret Freyer am Schalter und ihre beiden Kolleginnen hatten buchstäblich alle Hände voll zu tun. "Wir haben die Leser schon im November ermutigt, mehr mitzunehmen als sonst", sagte Annegret Freyer. Und so kamen viele, um ihre entliehenen Bücher zurückzubringen. Einige jedoch versorgten sich auch wieder reichlich mit frischem Lesefutter. So Matthias Schrimpf. Der 20-Jährige, der sich für Ur-, Früh- und Militärgeschichte interessiert, kam mit nicht weniger als neun Bänden aus den Lesesälen zurück. Und: Einige kamen auch nur, um den Beschäftigten zu den neuen Räumen zu gratulieren. Auf die ist das Team um Hans-Peter Gottschaldt auch mit Recht Stolz. Wurde es in der alten Villa bei einer Buchlesung mit 30 Gästen schon eng, so bietet die ehemalige Aula, in der jetzt Bücher für die Kleinsten stehen, reichlich Platz. Reicht der nicht aus, so bietet das Haus noch einen großzügigen Mehrzwecksaal an. Einziger Wermutstropfen: Die Hinweisschilder für ein Leitsystem fehlen noch immer.

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