Neujahrsempfang in Pfiffelbach: Mit Freude an der Musik

Pfiffelbach.  Gesangsverein 1838 Pfiffelbach hat zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen.

Chorleiter Achim Bauer gibt seit über zwölf Jahren den Takt im Gesangsverein 1838 an.

Chorleiter Achim Bauer gibt seit über zwölf Jahren den Takt im Gesangsverein 1838 an.

Foto: Sascha Margon

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Es ist seit Jahren eine gute Tradition, dass im Januar der Gesangsverein 1838 Pfiffelbach zum Neujahrsempfang ins Gasthaus zur Kastanie einlädt. Das Austauschen von Glückwünschen gehört dabei ebenso dazu wie gute Gespräche, das Apoldaer Bierchen, der Mittagstisch und selbstverständlich viel Musik. Die kam am gestrigen Sonntag nicht nur aus den Kehlen der Mitglieder des Gesangsvereines, sondern auch die Lindenberger Blasmusikanten, die als Gastchor eingeladen waren, füllten den Saal mit ihren instrumentalen Klängen.

Diese genoss auch der frisch gebackene Landtagsabgeordnete Thomas Gottweiss, den Vereinsvorsitzender Dieter Meißener durchaus zu Höherem berufen sieht, schließlich nahm der ehemalige Bürgermeister der Ilmtal-Weinstraße am Sonntag zum Neujahrsempfang den Platz von Christine Lieberknecht ein, und die war ja bekanntlich einst sogar Ministerpräsidentin des Freistaates. Begrüßt hatte Meißner neben den zahlreichen Gästen auch Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand, Pfiffelbachs Ortschef Uwe Grebe und CDU-Bürgermeisterkandidat Karsten Müller. Ebenso Brauereichef Günter Ramthor, der seit Jahren Stammgast der Veranstaltung ist. Er hatte an seiner Seite Carsten Schütz, der künftig die Geschicke der Vereinsbrauerei leiten soll, und den Meißner humorvoll als Azubi-Geschäftsführer bezeichnete.

Vereinvorsitzender mit ernsten Worten

Neben allem Spaß fand Meißner aber auch ernste Worte. So sei es absehbar, weil ja der Gesangsverein und mithin seine Mitglieder dem natürlichen Alterungsprozess unterlägen, wann der Verein sich auflöst. „Unsere Altersstruktur liegt weit jenseits der 60. Kommt nicht schnell Nachwuchs hinzu, ist ein Ende bald abzusehen“, sagt er. Aktuell zählt man noch 25 Aktive und fünf fördernde Mitglieder. „In Spitzenzeiten waren wir mal über 40 Sänger“, erinnert sich Meißner.

Sein eigenes Beispiel wird sich so in der heutigen Zeit wohl kaum noch wiederholen. Denn Meißner hatte sich mit dem „Musikvirus“ einst bei der Armee im Alter von 24 Jahren anstecken lassen. „Beim Feldlager hatte einer eine Gitarre dabei. Damals verwandelten wir unseren Frust in Freude. Freude, die wir in der Musik fanden“, erinnert er sich und gibt der Jugend auf den Weg: „Da wo Musik ist, ist es immer schön“

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