Oberndorf leuchtet durch die Krise

Oberndorf.  Ortschaftsbürgermeister ruft seine Dorfbewohner zur gemeinsamen Aktion auf und ein Zeichen in der Krise zu setzten.

Für den gemeinsamen Zusammenhalt sollen die Oberndorfer jetzt ein Zeichen setzten und vor ihrer Haustür ein Licht erstrahlen lassen. Das Bild ist ein Archiv-Bild.

Für den gemeinsamen Zusammenhalt sollen die Oberndorfer jetzt ein Zeichen setzten und vor ihrer Haustür ein Licht erstrahlen lassen. Das Bild ist ein Archiv-Bild.

Foto: Sascha Margon

Ortsteilbürgermeister Peter Scherneck ruft mit Blick auf die besinnliche Adventszeit seine Einwohner im Ort dazu auf, jetzt ein Zeichen des Zusammenhalts und der Hoffnung zu setzten. „In diesem Jahr ist alles anders und leider müssen wir auf vieles verzichten. Nicht nur Erwachsenen, sondern vor allem Kinder und Senioren leiden unter dem Fehlen von Kontakten“, schreibt er dazu. Wegen der Corona- Beschränkungen fallen Veranstaltungen aus, Feierlichkeiten werden abgesagt, Kurzarbeit, Kontaktbeschränkung und Mundschutz gehören inzwischen zum Alltag. Die Unsicherheit über die Zukunft und Gesundheit beschäftigt uns tagtäglich und das Dorfgemeinschaftsleben ist fast völlig zum Stillstand gekommen, so Scherneck.

Um ein gemeinsames Zeichen der Verbundenheit zu setzen, bittet Scherneck deshalb alle Oberndorfer ein kleines Licht an jedem Adventssonntag vor Ihre Tür zustellen, ganz nach dem Motto: „Oberndorf leuchtet, gemeinsam durch die Krise.“

Zudem wird in diesem Jahr auch wieder das Friedenslicht aus Bethlehem durch Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand nach Oberndorf gebracht. Dazu haben alle Einwohner die Gelegenheit an Heiligabend ab 16 Uhr im Kirchgarten Ihre Adventskerze anzuzünden und dieses Licht mit nach Hause zu nehmen.