Ohne Kirmesverein gäbe es keinen Weihnachtsmarkt

Herressen-Sulzbach.  Ortsteilbürgermeister Jochen Kürbs dankt Kirmesverein Moorental. 220 Besucher erleben kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt in Herressen-Sulzbach.

Stollenanschnitt auf dem Weihnachtsmarkt in Herressen-Sulzbach mit dem Ortsteilbürgermeister Jochen Kürbs und Stadtratsmitglied Günter Ramthor, der die ersten zehn Portionen sogar verschenkte.

Stollenanschnitt auf dem Weihnachtsmarkt in Herressen-Sulzbach mit dem Ortsteilbürgermeister Jochen Kürbs und Stadtratsmitglied Günter Ramthor, der die ersten zehn Portionen sogar verschenkte.

Foto: Peter Hansen

„Ich bin froh, dass sie da sind. Und ohne sie würde es auch nicht gehen“, dankte Ortsteilbürgermeister Jochen Kürbs am Montag den Mitgliedern des Kirmesvereins Moorental. Überwiegend in Eigenregie und im Hintergrund – mit ein wenig Hilfe des Gemeindechefs und des Ortsteilrates – hätten die Vereinsmitglieder auch in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt auf dem alten Dorfplatz an der Kirche gestemmt. Für den Auf- und Abbau hätten dabei auch einige wieder extra Urlaub genommen. „Das muss man einfach mal loben“, so Jochen Kürbs. Eine wichtige Vorarbeit zum Markt lief dabei übrigens bereits am vergangenen Donnerstag über die Bühne. Da wurde eine etwa vier Meter hohe Tanne, die der Ortsteil von der Stadt bekommen hat, auf dem Platz aufgestellt. Der Kindergarten kam dann zum Dekorieren. Schließlich wurde dann auch der 2,5 mal 5,5 Meter große Schwippbogen aufgestellt, der als Eingangsportal zum Weihnachtsmarkt dient.

Und dann konnte es am Samstag auch schon losgehen. Der Ortsteilbürgermeister spendierte dabei wieder traditionell den Stollen. Tradition ist ebenfalls, dass die Ehrenamtlichen, die ihn verteilen, die Einnahmen für die eigene Vereinskasse behalten dürfen. Diese Ehre wurde diesmal dem Kirmesverein zuteil.

„Das Highlight in diesem Jahr war eine Fotobox“, erklärt Jochen Kürbs. Hier hatten die insgesamt etwa 220 Besucher die Möglichkeit, einzutreten und sich vor weihnachtlichem Hintergrund fotografieren zu lassen. Das Endergebnis wurde sofort ausgedruckt und konnte mit nach Hause genommen werden.

Zudem gab es auch einige Stände, an denen etwa Babysachen verkauft wurden. Auch ein Glasbläser war mit dabei. Für die Beschäftigung der Kinder hatte der langjährige Freizeitzentrum-Lindwurm-Holzwerkstattleiter Günter Hör eine Bastelecke aufgebaut. Die älteren Besucher hatten wiederum ein Zelt, in dem sie es sich gemütlich machen konnten.

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