Organisator für den Burgmarkt in Niederroßla gesucht

Niederroßla. Der Verwaltung der Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße liegt noch keine Entscheidung des Burg- und Heimatvereins Niederroßla vor. Bei dieser soll es um die Organisation des Burgmarktes 2015 gehen.

Eine gelungene Sache war 2014 der Burgmarkt in Niederroßla. Während auf dem Vorplatz Stände aufgebaut waren, öffnete drin das Burgcafé. Foto: Dirk Lorenz-Bauer

Eine gelungene Sache war 2014 der Burgmarkt in Niederroßla. Während auf dem Vorplatz Stände aufgebaut waren, öffnete drin das Burgcafé. Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Die Veranstaltung, die dazu dient, Spendengelder für weitere Sanierungs- und Investitionsvorhaben an der Wasserburg einzuwerben, findet traditionell zum Tag des offenen Denkmals im September statt. Im Vorjahr war sie ein großer Erfolg.

Bislang, so die gestrige Auskunft von Landgemeinde-Bürgermeister Thomas Gottweiss (CDU), sei der Burgmarkt durch die Privatinitiative einiger engagierter Bürger auf die Beine gestellt worden. Viele der Bürger, die bisher organisatorisch tätig gewesen seien, seien nun Mitglieder im Burgsportverein, der sich aus der Gymnastikgruppe heraus gebildet habe. Der noch junge Verein habe auf Nach­frage der Verwaltung, ob er die Organisation des Burgmarktes übernehmen würde, aber abgelehnt. Mit der Begründung, dass das nicht dem satzungsgemäßen Vereinszweck entspräche.

Nach Ansicht von Thomas Gottweiss gebe es an dieser Stelle eigentlich kein Problem. Jeder Verein könne schließlich eine Spendenaktion starten – in dem Fall eben zugunsten der Wasserburg. Der Burgsportverein aber sehe sich dazu außer Stande.

Parallel dazu habe man aber auch beim Burg- und Heimatverein angefragt, ob dieser die Organisation übernehmen würde, so Thomas Gottweiss. Noch habe sich dieser nicht entschieden. In dieser Woche soll es dazu aber eine Beratung geben.

Die Verwaltung zumindest würde den oder die Organisatoren unterstützen. So etwa bei der Anmeldung, mit dem Gemeindearbeiter, mit einem Müllcontainer, mit der Übernahme der Kosten für die Veranstaltungshaftpflicht und so fort.

Nicht zuletzt deshalb, damit die bei der Veranstaltung eingeworbenen Spenden zu 100 Prozent in die Burg fließen können, ohne dass Nebenkosten abgezogen werden müssen.

Letztlich sei man aber bestrebt, jemanden mit einer klaren Verantwortlichkeit als Veranstalter zu haben, so Gottweiss. Deshalb habe man sich an diese Vereine gewandt.

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