Pfiffelbacher Jäger retten Rehkitz vor Erntemaschine

Pfiffelbach  Gemeinschaftliche Wildrettung dank einer Anfrage der Agrargesellschaft Pfiffelbach

Mit Signalhörner und Knattern wurden im dichten Gras Rehe vor dem Tod durch eine Erntemaschine gerettet.

Mit Signalhörner und Knattern wurden im dichten Gras Rehe vor dem Tod durch eine Erntemaschine gerettet.

Foto: Jägerschaft Apolda

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Geht es um den Schutz der Natur und um das Bewahren der Artenvielfalt, ist die Zusammenarbeit von Jägern, Naturschützern und Landwirten unabdingbar. Ein kleines Beispiel aus diesem Themenfeld, konnte man am Wochenende in Pfiffelbach beobachten. Mitglieder der Jägerschaft Apolda aus dem Jagdbereiche Pfiffelbach/Wersdorf wurden unlängst durch den Abteilungsleiter der Agrargesellschaft Pfiffelbach Leydolph rechtzeitig über eine bevorstehende Grasmahd auf den Feldern um Pfiffelbach informiert.

Dieser Hinweis ermöglichte den einheimischen Jägern, im Vorfeld Maßnahmen einzuleiten, um Opfer unter den neu gesetzten Rehkitzen zu verhindern. Der Einsatz der eigenen Flug-Drohne war auf Grund der Flächengröße und der Grashöhe nicht erfolgversprechend. Also wurde die altbewährte Methode des Durchgehens und der Beunruhigung angewandt. Keine leichte Aufgabe bei der Riesengröße des Schlages und der Höhe des Grases, das obendrein durch den Regen nass war. Ausgestattet mit Wathosen, Vuvuzela, Knattern und Hörnern machten sich drei Jäger unter anderem Udo und Ludwig Gunstheimer gemeinsam mit den Naturfreunden Marie Weber und Roland Eberhardt aus Pfiffelbach an diese Aufgabe. Dadurch konnten einige Ricken hoch gebracht werden und ein Kitz unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Erschöpft durch den Marsch im nassen und hohen Gras waren die Helfer am Ende stolz, Tiere vor den Erntemaschinen gerettet zu haben. Einen großen Dank sprachen die Jäger am Ende der Agrargesellschaft Pfiffelbach aus, für die gute Zusammenarbeit.(red)

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