Rathaus in Bad Sulza suboptimal gestartet

Martin Kappel über verpatzte Chancen im Bad Sulzaer Rathaus

Ein Kommentar von Martin Kappel.

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Foto: Sascha Margon

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Schrieb ich hier letztens darüber, dass das Team „Dürer“ den Startblock perfekt verlassen hat und ich gespannt auf das Rennen bin, muss ich diesmal vom eher verpatzten Start des Rennstalls „Salz und Sole“ berichten.

Gleich vorweg: Die Probleme mit der Holzkonstruktion, dafür kann die Rennverwaltung freilich wenig, da hatte einer der bietenden Konstrukteure einfach Nachsehen in dem
typisch-deutschen Dschungel an Formalia, die es bei Ausschreibungen zu beachten gilt. Durch die am Freitag getroffene Eilentscheidung fährt das Rathaus also mit dem leider gut 30.000 Euro teureren Ersatzmotor des zweitbesten Bieters.

Die Eilentscheidung, hier in letzter Minute umzusatteln, war richtig und für das Überqueren der Zielgeraden am Gradierwerk noch in diesem Jahr wichtig. Gleichwohl wäre es aber auch wichtig gewesen, die Stadträte und nicht zuletzt den Beigeordneten zeitnah zu informieren. Da das am Dienstag nun per E-Mail geschah, hätte dies genauso Freitag in gleicher Weise passieren können. Das Rathaus muss 2020 also definitiv eine Schippe bei der Informationspolitik drauflegen.

Unabhängig davon werde ich meine Bemühungen vergrößern, damit Sie, liebe Leser, selbstverständlich und hoffentlich oft die Ersten bleiben, die informiert sind.

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