Schildbürger am Parkplatz

Manchmal sind sie offenbar einfach zu zurückhaltend – die Münchengosserstädter. So wurde am Dorfgemeinschaftshaus unlängst ein neuer Parkplatz geschaffen. Rund 19.000 Euro wurden investiert. Der Parkplatz ist seit rund ...

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Manchmal sind sie offenbar einfach zu zurückhaltend – die Münchengosserstädter. So wurde am Dorfgemeinschaftshaus unlängst ein neuer Parkplatz geschaffen. Rund 19.000 Euro wurden investiert. Der Parkplatz ist seit rund zwei Wochen auch fix und fertig. Dennoch hätten ihn die Bürger noch nicht genutzt, weiß Saaleplatte-Bürgermeister Jörg Hammer. Dabei sei dies möglich. Stattdessen hätten sie weiter in der ohnehin recht schmalen Gasse geparkt, wunderte er sich.

Erst als er veranlasst habe, dass das auch noch ein entsprechendes Parkplatzschild hingestellt wird, sei das Eis gebrochen gewesen, meinte er gestern schmunzelnd zu den „Schildbürgern“. Weniger zurückhaltend war ein Rentner jüngst in der Innenstadt von Apolda. Selbstbewusst parkte er sein Auto auf einem reservierten Platz. Als ihn der Berechtigte darauf hinwies, meinte der Rentner zur Begründung bloß: „Ja, neee, ich muss doch hier um de Ecke schnell mal bei de Füße . . .“ Offenbar meinte er den Besuch beim Podologen.

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