Drei Verletzte: Schwerer Unfall auf B 87 nahe Mattstedt

Mattstedt.  Gegen 13 Uhr kam es am Pfingstmontag zu folgenschwerer Kollision von zwei Fahrzeugen in der Nähe von Apolda

Schwerer Verkehrsunfall am 1. 6. gegen 13.30 Uhr B 87 Abzweig Mattstedt.  Durch die Wucht des Aufpralls waren beide Fahrzeuge Montag kurz vor 13 Uhr im Straßengraben gelandet. Per Winde wurden sie geborgen.

Schwerer Verkehrsunfall am 1. 6. gegen 13.30 Uhr B 87 Abzweig Mattstedt. Durch die Wucht des Aufpralls waren beide Fahrzeuge Montag kurz vor 13 Uhr im Straßengraben gelandet. Per Winde wurden sie geborgen.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Nachmittag des Pfingstmontag auf der Bundesstraße 87 unmittelbar am Abzweig nach Mattstedt.

Nach ersten Erkenntnissen kollidierten dabei zwei Fahrzeuge – eine Limousine aus dem Weimarer Land sowie ein Kleintransporter aus dem Burgenlandkreis. Ein 74-Jähriger war in seinem Auto eingeklemmt worden, als er mit dem Wagen einer 23 Jahre alten Frau zusammenstieß, die ihn überholen wollte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Laut Rettungsleitstelle ging der Alarm 12.56 Uhr ein, woraufhin die Feuerwehren Niederroßla sowie Mattstedt ausrückten. Zudem wurde die Apoldaer Feuerwehr hinzu gerufen. Mittels Winde mussten die Fahrzeuge voneinander getrennt werden. Beide waren durch die Wucht des Anpralls in den Straßengraben geflogen.

Nachdem zunächst der Kleintransporter herausgezogen werden konnte, gingen die Retter umgehend daran, die schwere Limousine so zu öffnen, dass der Fahrer vorsichtig über die Beifahrertür ins Freie auf eine Trage gezogen werden konnte. In diesem Moment, es war nach 13.30 Uhr, traf der Rettungshubschrauber ein, um den Schwerverletzten, einen 74-jährigen Taxifahrer, in eine Klinik zu fliegen.

Die beiden anderen Personen, mittelschwer und leicht verletzt, kamen ins Robert-Koch-Krankenhaus nach Apolda. Um den Fahrer der Limousine aus dieser herauszubekommen, war ein Spreizwerkzeug vonnöten. Der Mercedes ist Schrott. Nicht besser sieht das beim Transporter aus, dessen Frontpartie zerstört wurde.

An der Unfallstelle waren mehrere Rettungswagen und Notärzte im Einsatz, der drei Stunden dauerte. Ausgelaufene Betriebsmittel mussten gebunden werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße, die Polizei regelte aber den Verkehrsfluss.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

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