Spendenlauf für das Palliatus-Hospiz Weimar

Apolda  Apoldaer Schülerinnen organisieren Veranstaltung mit mehr als 100 Läufern, die rund 6000 Euro zusammen tragen

Der Apolder Leichtathletikverein beim Spendenlauf für das Palliatus-Hospiz Weimar.

Der Apolder Leichtathletikverein beim Spendenlauf für das Palliatus-Hospiz Weimar.

Foto: zgt

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Würdevolles Sterben – mit diesem schweren Thema beschäftigen sich aktuell drei Schülerinnen des Gymnasiums Bergschule Apolda in ihrer Seminarfacharbeit mit dem Titel „Das Palliatus-Hospiz-Weimar im Spannungsfeld von Akzeptanz und Inakzeptanz“.

Annika Maaß, Wiebke Schollän und Josephine Wollweber beleuchten dabei den Konflikt rund um den Bau und den Betrieb des Palliatus-Hospizes in Weimar. Anfang des nächsten Jahres werden die Schülerinnen ihre Seminarfacharbeit vor der Prüfungskommission verteidigen und damit einen ersten Teil ihrer Abiturprüfungen am Gymnasium Bergschule Apolda ablegen.

Abseits der Konflikte im Zusammenhang mit dem Hospiz in Weimar waren sich die drei Schülerinnen immer der besonderen Bedeutung des Themas bewusst und wollten ihren Beitrag zur Unterstützung der Anliegen des Hospizes leisten. „Uns war es immer wichtig die schwere Arbeit der Pflegerinnen und Pfleger vor Ort zu unterstützen und einen kleinen Beitrag zu leisten, um den Betroffenen möglichst schöne letzte Augenblicke und damit ein Sterben in Würde zu ermöglichen“, so die Schülerinnen.

Sie organisierten einen Spendenlauf – jeder konnte mitlaufen und sich selbst einen oder mehrere Sponsoren suchen, die einen bestimmten Betrag pro Runde an das Hospiz spendeten. Trotz anfänglicher Skepsis war dieses Konzept ein großer Erfolg. Den Schülerinnen gelang es, mehr als 100 Läufer für dieses ernste Thema zu bewegen. Insgesamt wurden am 9. September im Apoldaer Hans-Geupel-Stadion 6000 Euro für das Hospiz erlaufen und damit alle Erwartungen übertroffen. Das Geld wird nun zweckgebundenen für den Bau einer Markise gespendet und soll damit direkt den Bewohnern des Hospizes zugutekommen“, so die Schülerinnen.

Dieser Tag hat viel Positives bereitgehalten – die unheimlich engagierten und interessierten Organisatorinnen, viele motivierte Läufer und fleißige Spender und im Endeffekt vor allem glückliche Pfleger, Unterstützer und Bewohner im Hospiz.

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