Städtefreundschaft von Bad Sulza und Bad Camberg lebt weiter auf

Bad Sulza  Delegation aus hessischer Kurstadt besucht die Region. Partnerschaft mit Kultur- und Freizeitprogramm gepflegt

Die Gastgeber und die angereiste Delegation aus Bad Camberg beim Thüringer Abend im Ratskeller.

Die Gastgeber und die angereiste Delegation aus Bad Camberg beim Thüringer Abend im Ratskeller.

Foto: Ronny Höss

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Ganz eingeschlafen war sie nie, die Freundschaft zwischen den beiden Kurstädten. Doch seit sich Ronny Höss, Präsident der SG Medizin Bad Sulza der – wenn man so will – Fernbeziehung angenommen hat, werde das Band zwischen Bad Sulza und Bad Camberg wieder enger, meint Dirk Schütze, Bürgermeister der Landgemeinde Stadt Bad Sulza. Erst kürzlich reiste wieder eine Delegation aus der Bürgerschaft und Politik an und frischte die Beziehung auf. Auch für die Zukunft gibt es Ideen für weitere Zusammentreffen, auch zum 2021 bevorstehenden Jubiläumstag.

Vor bald drei Jahrzehnten, im Januar 1991 war der Freundschaftsvertrag zwischen der nicht ganz 15.000 Einwohner zählenden Kurstadt in Hessen und der hiesigen unterzeichnet worden. Über die Jahre sind auch Freundschaften entstanden. Denn nicht die Politik in den Hinterzimmern, sondern der Zusammenhalt in der Bürgerschaft sichere eine solche Form der Städtepartnerschaft. Dennoch zählte auch Bad Cambergs Bürgermeister Jens-Peter Vogel zur Reisegruppe, die ein straffes und buntes Programm absolvierte. Ein Ausflug in die Landeshauptstadt Erfurt, der Besuch des Thüringer Weinguts in Sonnendorf, eine Bootsfahrt auf der Saale mit anschließender Besichtigung der Rudelsburg waren nur einige der Stationen. Im Besenkegeln auf der Anlage der SG Medizin ging der Wanderpokal wie im Vorjahr wieder nach Bad Camberg.

Organisator Ronny Höss hatte natürlich auch die nötige Zeit für Muse und Entspannung nicht vergessen. So stand auch der mit Wasser gefüllte Konzertsaal, der Liquid-Sound-Raum der Toskana Therme auf der Liste an Aktivitäten.

Zum Abschluss der Reise fanden sich die Gäste dann schließlich im Bad Sulzaer Ratskeller zum ersten Thüringer Abend ein. Mit dabei waren nicht nur die Bürgermeister der Kurstädte sowie Bad Sulzas Beigeordneter Heinz-Jürgen Kronberg, auch Stadträte und Verwaltungsmitarbeiter kamen zum Festakt.

Nach Hessen soll es dann bereits wieder Anfang August gehen, wenn die Partnerstädter in ihrer Altstadt das traditionelle Höfefest feiern. Im Gegenzug bekommt Bad Sulza dann zum Weinfest wieder Besuch.

Viele Ideen und Pläne hat Bürgermeister Dirk Schütze, was die Zukunft noch bringen kann. So wünscht er sich etwa einen neuen Verein, der sich nebst Kultur- und Kurangelegenheiten auch für die Städtepartnerschaften einsetzt. Außerdem soll der 30. Jahrestag der Städtefreundschaft zwischen Bad Camberg und Bad Sulza mit einem Fest begangen werden. Für Details sei es aber in diesem Jahr noch zu früh.

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