Strategiewechsel beim Shirtkauf

Woran kann man eigentlich merken, wie die Zeit unaufhaltsam voranschreitet und aus einst schmächtigen Söhnen langsam kräftige Männer werden? – Richtig, am zunehmenden Schwund im heimischen Kleider- und Schuhschrank beispielsweise. ...

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Woran kann man eigentlich merken, wie die Zeit unaufhaltsam voranschreitet und aus einst schmächtigen Söhnen langsam kräftige Männer werden? – Richtig, am zunehmenden Schwund im heimischen Kleider- und Schuhschrank beispielsweise.

Jüngst, ich vermisste seit geraumer Zeit bereits zwei meiner absoluten Lieblings-T-Shirts, sprach ich den Filius spontan daraufhin an. Och, liebster Papsi, meinte er mit lammfrommer Unschuldsmiene, die trage ich doch nun schon eine ganze Weile. Echt mal, hatte ich dir das denn nicht gesagt . . . !? Hatte er nicht. Aber egal. Sie stehen ihm mindestens genauso gut. Also beließ ich es dabei.

– Änderte allerdings meine Einkaufsstrategie. Unlängst nämlich – er verführte mich in einer Großstadt geschickt zum Shoppen – wühlten wir uns in Klamottenläden beinahe rauschhaft gemeinsam durch den Sale. Indes: Während er sich die T-Shirts und Hemden aber in S kaufte, griff ich bewusst bei XS zu. Wohl wissend, dass er sich in den nächsten Jahren weiter konsequent im Wachstum befindet, er in diese Größe also schon bald gar nicht mehr hineinpassen wird. Ich mutmaßlich aber schon.

Und zur Not ziehe ich eben den Bauch ein wenig ein.

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