Trotz aktueller Schließung laufen Lüftungstechnik und Pumpen in Apoldas Schwimmhalle

Apolda  Die besucherlose Zeit im Apoldaer Hallenbad nutzen Auszubildende, um in Ruhe technische Abläufe zu verinnerlichen.

Wegen der Corona-Krise ist die Schwimmhalle und Sauna in Apolda derzeit gesperrt. Mitarbeiter nutzen die Zwangspause für notwendige Reinigungs- und Unterhaltungsmaßnahmen. Die Azubis verinnerlichen die technischen Abläufe.

Wegen der Corona-Krise ist die Schwimmhalle und Sauna in Apolda derzeit gesperrt. Mitarbeiter nutzen die Zwangspause für notwendige Reinigungs- und Unterhaltungsmaßnahmen. Die Azubis verinnerlichen die technischen Abläufe.

Foto: Sascha Margon/Archiv / Sascha Margon / TA

Apolda. Wegen Corona seit Wochen geschlossen ist auch die Apoldaer Schwimmhalle in Nord. Aber auch wenn derzeit kein Badebetrieb möglich ist, muss sich die Apoldaer Beteiligungsgesellschaft (ABG) um einigermaßen klimatisierte Räume kümmern, also ein Mindestmaß heizen, zumal nachts Minustemperaturen herrschen.

Zudem müssen regelmäßig Filter gespült, Pumpen in Bewegung gehalten werden, sagt ABG-Geschäftsführerin Diana Weßler. Kurzum: Gänzlich ohne Energieaufwand geht es auch in der Corona-Zwangspause nicht.

Auch die Lüftungsanlage muss weiter im Gange bleiben, um die Luftfeuchtigkeit stets auf einem vertretbaren Maß zu halten, ergänzt André Bartl von der Firma HKS Gebäudetechnik. Im Gespräch mit unserer Zeitung verwies Diana Weßler darauf, dass in der Schwimmhalle also regelmäßig nach dem Rechten gesehen wird.

Zudem bekämen die beiden Lehrlinge im dritten Ausbildungsjahr, die im Sommer ihre Prüfungen haben, nun dort in Ruhe die Gelegenheit unter Aufsicht nochmals alle relevanten technischen Abläufe zu verinnerlichen. Insgesamt werden aktuell vier junge Leute zu Fachangestellten für Bäderbetrieb ausgebildet.
Das Gros der etablierten Belegschaft der ABG ist derzeit aber auf Kurzarbeit 0 gesetzt.