Vandalismus: Nicht geeignet für Werbung

Martin Kappel über die jüngsten Fälle in der Region und die Fassungslosigkeit darüber.

Kommentarfoto | Martin Kappel | Lokalredaktion Thüringer Allgemeine Apolda

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Foto: Sascha Margon / Martin Kappel

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Es gibt wenige Tage, an denen uns das Nachrichtengeschehen in der Lokalredaktion in einem solchen Maße bewegt. Dass wir nun aber schon wieder über Vandalismus berichten müssen und dabei sogar das Wahrzeichen Eberstedts sinnloser Zerstörungswut zum Opfer fiel – das in so einer schnellen Abfolge –, das ließ bei uns auch noch die Alarmglocken schrillen. Mein Kollege Sascha Margon brachte es auf den Punkt: Wie sollen wir nur diese Zeitungsseite mit den Bildern und Schlagzeilen eigentlich Ihnen, unseren Lesern, verkaufen? Nun, am besten direkt.

Fest steht, dass hier schon lange nicht mehr von einem Einzelfall gesprochen werden kann. Das Thema Vandalismus gärt vermutlich zunehmend in den Köpfen. Es wäre zu einfach, hier nach dem klassischen Corona-Koller zu fragen. Darum fragten wir uns auch, welchen Anteil es wohl haben könnte, dass Frust und Lust nicht mehr auf Veranstaltungen weggetanzt oder -gesungen werden können? Welchen Anteil hat es, dass gewohnte sportliche Betätigung teilweise unmöglich ist, weil Hallen eingeschränkt oder bedingt nutzbar sind?

Einfache Antworten wird es auf alle diese Fragen sicher nicht geben. Doch der Vandalismus, das „neue Syndrom“ setzt Politik und Polizei unter Zugzwang.

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