Vereinsbrauerei Apolda erneut ausgezeichnet

Apolda  Wieder ein Erfolg für Projahn, Herrmann und Team: Zum 6. Mal erhält das Glockenpils Auszeichnung aus Brüssel. Auch diese Ehrung ist wichtig fürs Marketing.

Freude über Auszeichnung: Auf den erneuten Taste Award aus Brüssel für Glockenpils freuten sich gestern gemeinsam Braumeister Gunther Herrmann, Geschäftsführer Detlef Projahn sowie Brauer und Mälzer Gerd Dobberkau (v. links).

Freude über Auszeichnung: Auf den erneuten Taste Award aus Brüssel für Glockenpils freuten sich gestern gemeinsam Braumeister Gunther Herrmann, Geschäftsführer Detlef Projahn sowie Brauer und Mälzer Gerd Dobberkau (v. links).

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Eine alte Geschäftsweisheit lautet: „Never change a winning team!“ Vulgo: Mach kein eingespieltes, erfolgreiches Team kaputt. – Insoweit hatte der Pressetermin in der Brauerei gestern einen durchaus bitteren Beigeschmack. Nach jetzigem Stand der Dinge wird Detlef Projahn, Geschäftsführer der Vereinsbrauerei Apolda, das Unternehmen im Sommer 2020 verlassen müssen. Ein neuer Mann soll bereits bereitstehen.

Vor wenigen Tagen wurde außerdem bekannt, dass der langjährige Braumeister Gunther Herrmann gekündigt hat . . . So gesehen war es für die beiden Männer wohl die letzte Präsentation einer derartigen Auszeichnung für die Vereinsbrauerei. – Ein wenig Wehmut kam da schon auf.

Dass Detlef Projahn, Braumeister Gunther Herrmann und das gesamte Team des Unternehmens gute Arbeit leisten, spiegelt sich jedenfalls im erneuten Erfolg wider. Fürs Apoldaer Glockenpils nämlich gab es jetzt zum 6. Mal infolge den „Superior Taste Award“. Drei Sterne und damit die höchste Wertung erarbeiteten sich die Brauer für dieses Produkt. Den „Crystal Taste Award“ gab es im Jahre 2016 schon, nachdem das Glockenpils man drei Mal top gewertet worden war, in 2014, 2015 und eben im Jahre 2016.

Die aktuelle Auszeichnung ist nicht irgendeine. Vielmehr geben internationale Experten aus der Gastronomie und Lebensmittelbranche – so auch Chefköche und Sommeliers – nach sensorischer Prüfung ihre Urteile ab – unter anderem über Biere.

Dazu reichte auch die Vereinsbrauerei wieder eine Charge am International Taste Institute Brüssel ein. Das hervorragende Ergebnis wird mit Urkunde, Medaille und so fort belegt.

Zur Feier des Tages stieß man gestern deshalb natürlich mit dem Glockenpils an. Das macht im Betrieb etwa 10.000 Hektoliter im Jahr aus. Projahn dankte vor allem Braumeister Herrmann und dem Brauer-Team für die erstklassige Arbeit.

Erst jüngst hatten fast 4000 Bierfreunde aus ganz Deutschland das „Apolda Pils Spezial Domi“ zum Bier des Jahres 2019 gekürt (unsere Zeitung berichtete). Darüber hinaus kreierte das Brauerteam unlängst das überaus erfolgreiche Jubiläumsbier „Knappe Veit“.

Auch der neue Erfolg soll nun fürs Marketing genutzt werden. So wird es nach Auskunft von Detlef Projahn auf den Etiketten der Glockenpils-Flaschen ab Herbst auch das neue Award-Taste-Logo 2019 als Qualitätsausweis zu sehen geben. Aktuell tragen die Pils-Flaschen noch das Logo vom Taste-Award 2018.

Sollte die Vereinsbrauerei die Auszeichnung irgendwann zum zehnten Mal erhalten, wäre der „Diamond“ fällig. Ob das so kommen wird, weiß auch Detlef Projahn nicht. Er zumindest fände es schade, würde man nichts mehr zu Bewertung einreichen.

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