Von Köchen lernen . . .

Reportermarotte – die Leute ausquetschen bis zum Geht-Nicht-Mehr. Gestern im Eckolstädter Restaurant „Venerius“ geschehen. Vor mir sitzend zwei erfolgreiche Köche . . . Ich, natürlich auf einen Kalauer aus: „Jungs, weshalb tragt ...

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Reportermarotte – die Leute ausquetschen bis zum Geht-Nicht-Mehr. Gestern im Eckolstädter Restaurant „Venerius“ geschehen. Vor mir sitzend zwei erfolgreiche Köche . . .

Ich, natürlich auf einen Kalauer aus: „Jungs, weshalb tragt ihr denn eigentlich Schwarz in der Küche?“

Sie: „Weil wir uns gedacht haben, dass das besser zu den dunklen Fliesen in der Küche passt.“ – Allseitiges Grinsen.

„Und“, meint der Chef des Hauses, Felix Thomas, „weil ich mir gedacht habe, wenn ich Schwarz trage, werde ich genauso gedrückt und geherzt wie Glück verheißende Schornsteinfeger.“

Ich weiter: „Was sind für euch Todsünden in der Küche?“

Sie: „Maggi nutzen, überhaupt Instantprodukte, niemals.“

Ich: „Das Fleisch vorm oder nach dem Braten würzen?“

Sie: „Kommt drauf an. Wenn vorher, dann nicht zu weit im Voraus, weil es sonst das Wasser herauszieht. Ansonsten je nach Belieben.“

Ich: „Also Jungs, jetzt mal ehrlich, was ist beim Kochen grundsätzlich unverzichtbar?“

Sie: „Liebe – quasi als immerwährende Inspiration.“

Ich: „Davor oder danach?“

Sie augenzwinkernd: „Ach, das kann man auch zwischendurch machen . . .“

Und ich denke klammheimlich: Mensch, wieso bin ich Blödmann nicht auch Koch geworden, bei so viel Liebe. Und das am Arbeitsplatz.

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