Von Löschmeister Uwe Mohring hängt die Sicherheit vieler Feuerwehrleute im Kreis ab

Apolda  Der Atemschutzgerätewart der Apoldaer Stützpunktwehr hat beide Hände voll zu tun.

Der Apoldaer Löschmeister Uwe Mohring ist für die Atemschutzgeräte der Wehren zuständig. Hier steht er an der Schutz-Masken-Waschmaschine.

Der Apoldaer Löschmeister Uwe Mohring ist für die Atemschutzgeräte der Wehren zuständig. Hier steht er an der Schutz-Masken-Waschmaschine.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

Apolda. Über einen Mangel an Arbeit kann Löschmeister Uwe Mohring wahrlich nicht klagen. Immerhin ist er im Stützpunkt der Apoldaer Feuerwehr in seiner Funktion als Atemschutzgerätewart nicht nur für die Ausrüstung der eigenen Truppe verantwortlich, sondern ebenso für die der 85 Orts- und vier weiteren Stützpunktwehren im Weimarer Land. Die Sicherheit vieler Feuerwehrleute, die in ihren Einsätzen also unter Atemschutz vorgehen müssen, hängt also auch von Mohrings Arbeit ab. Seit immerhin acht Jahren ist er dafür zuständig.


Keine Woche vergeht, in der der Familienvater nicht mit der ausgiebigen Reinigung von Filtern, Tragevorrichtung, Masken und sofort beschäftigt ist. Letztere hängt er regelmäßig in eine spezielle Industriewaschmaschine, worin sie bei 60 Grad gesäubert werden.

Zudem obliegt ihm die Prüfung unter anderem der Ventile, Leitungen, Manometer, Druckminderer und so weiter.
Auch die Pressluftflaschen werden von Uwe Mohring neu befüllt, wofür er einen Kompressor nutzt, der Luft von außerhalb des Gebäudes ansaugt und filtert, bevor sie mit hohem Druck in die Flaschen gepresst wird.

Als unsere Zeitung mit Mohring sprach, hatte er gerade die Lungenautomaten in Arbeit, die unlängst beim Brand einer Autowerkstatt in Hohlstedt zum Einsatz gekommen waren. Möglichst alle Aufträge kontinuierlich abzuarbeiten, ist das Ziel von Uwe Mohring. Dabei lässt er höchste Sorgfalt walten, für die er letztlich mit seinem Namen bürgt.