Weimarer Land freut sich auf bevorstehende Grüne Woche

Weimarer Land/Berlin.  Mit Produktneuheiten und Klassikern wollen sich Firmen aus dem Weimarer Land und der Tourismus in Berlin zur Grünen Woche vorstellen.

Viel Zeit ist nicht mehr, um die Ausstellungshallen fertig zu stellen. Schon am Freitag startet die internationale Grüne Woche in Berlin. Auch das Weimarer Land wird sich dort wieder von seiner schönsten und auch leckersten Seite präsentieren.

Viel Zeit ist nicht mehr, um die Ausstellungshallen fertig zu stellen. Schon am Freitag startet die internationale Grüne Woche in Berlin. Auch das Weimarer Land wird sich dort wieder von seiner schönsten und auch leckersten Seite präsentieren.

Foto: Bernd Settnik/dpa

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Der Countdown läuft. Bereits am Freitag startet in Berlin die nunmehr 85. Auflage der internationalen Grünen Messe in Berlin, bei der sich über 1800 Aussteller den Gästen aus In- und Ausland präsentieren werden. Auch die Delegation des Weimarer Landes steht bereits in den Startlöchern und freut sich auf die Fortsetzung einer 2019 geglückten Premiere. So werden die Stände in der Thüringenhalle auch in diesem Jahr wieder nach dem Altenburger Modell sortiert. Das bedeutet, die Kreise und ihre Aussteller sind nicht nur auf der Landkarte, sondern auch auf der Hallenkarte eng beieinander gruppiert zu finden.

2020 wird das Weimarer Land durch Ablig Feinfrost aus Heichelheim sowie Dr. Schär und Gutena aus Apolda vertreten. Mit von der Partie ist auch wieder der Weimarer Land Tourismus e.V., der von touristischen Anbietern der Erlebnisregion Hohenfelden begleitet wird. „Die neue Struktur schafft Zusammengehörigkeit und sorgt für mehr Fluktuation bei unseren Ausstellern“, erklärt Franziska Thomas, Leiterin des Sachgebiets Tourismus im Landratsamt. Standbesucher müssten nicht mehr quer durch die Halle geschickt werden, wo sie auf der Suche nach den anderen Angeboten des Weimarer Landes von anderen Kreisen „abgeworben“ werden.

Selbstverständlich warten einige Produktneuheiten auf die Besucher. Bei Ablig wird neben Klassikern und den Kloßpommes die neue Hexen-Eis-Sorte Kokos vorgestellt. Auch hat man den neuen Schwedeneisbecher im Gepäck, der in der Packung schon fertig angerichtet ist, wie Vertriebsleiter Torsten Langbein erklärt. Mit dem „Hexenwerk“ stelle Ablig außerdem das neue Speiseeispulver vor, mit dem Kunden selber Eis machen könnten – etwa auf Basis von Wasser, Milch oder Milchersatzprodukten. Weitere Zutaten bestimme die Fantasie.

Nach der Überarbeitung des Produktsortimentes über das Vorjahr stellt auch Dr. Schär Neuerungen vor. So würden die Brötchen seit 2020 mit Sauerteig hergestellt und dadurch noch softer, wie der Apoldaer Werkleiter Nick Brehmer erklärt. Im Bereich Brötchen, Brot und Kekse habe der Konzern außerdem nun ein echtes Bio-Sortiment, das er vorstellen möchte – gleichwohl die hauseigenen Anforderungen an die Zutaten auch in der Vergangenheit schon sehr hoch gewesen seien, betont Nick Brehmer.

Auch Filinchen-Hersteller Gutena arbeitet stetig am Sortiment. Nach der Neuvorstellung der „Pixels“ im Vorjahr, einem Snack für Zwischendurch in den Geschmackssorten Tomate-Paprika, Kräuter und Barbecue, wird 2020 die Sorte Chilli-Curry offiziell vorgestellt. Zum Test stehe auch schon „Wasabi-Knoblauch“ bereit, verrät Apoldas Betriebsstättenleiter Manfred Geitner.

Der Tourismusverband wirbt wiederum für das Weimarer Land und die Impulsregion. Als besondere Schmankerl gibt es etwa einen biologisch abbaubaren Info-Flyer, in den Sommerblumensamen eingewebt sind. Er kann einfach in der Blumenerde vergraben werden. Zudem kann der Standbesucher bei einem sieben Fragen beantworten, um den eigenen Urlaubstyp herauszufinden. Je nachdem, ob man „Stadtflüchter“, „Lokalkundschafter“ oder etwa „Entfalter“ ist, werden entsprechende Veranstaltungsangebote aus der Region vorgeschlagen.

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