Ätzende Flüssigkeit ausgetreten: Gefahrgut-Großeinsatz im Thöreyer Gewerbegebiet

Thörey  Bei der Firma Dachser ist am Dienstag ein 1000-Liter-Behälter, gefüllt mit einer ätzenden Flüssigkeit, bei Entladearbeiten beschädigt worden.

Feuerwehreinsatz bei Dachser, ätzende Flüssigkeit ausgetreten Foto: Robert Schmidt

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Großeinsatz der Feuerwehren am Dienstagmorgen im Thöreyer Gewerbegebiet: Um 7.41 Uhr heulten die Sirenen und etliche Einsatz- und Löschfahrzeuge rasten aus Richtung Ichterhausen und Arnstadt kommend zu Dachser. Dort war ein 1000-Liter-Behälter – gefüllt mit einer ätzenden Flüssigkeit – bei Entladearbeiten beschädigt worden, etwa 400 Liter sollen ausgetreten sein. Solche Behälter sind allseits bekannt, sie stehen beispielsweise auch in vielen Kleingärten der Region als Regenwasser-Reservoir.

Drei Personen kamen nach den Worten von Einsatzleiter Jörg Dimitrovici mit der Flüssigkeit in Kontakt, sie wurden aber dabei zum Glück nicht verletzt. Der Rettungsdienst war vor Ort und kümmerte sich um sie.

Wenn Unfälle mit Gefahrgütern gemeldet werden, dann hat das weitreichende Konsequenzen. Zum Einsatz war am Dienstagmorgen der Gefahrgutzug des Ilm-Kreises zusammengezogen worden – er besteht aus Einsatzkräften aus Arnstadt, Plaue, Stadtilm, Großbreitenbach, Ichtershausen und Ilmenau. Insgesamt waren 83 Feuerfrauen und -männer in das Gewerbegebiet geeilt, auch die Wehren aus Ichtershausen, Eischleben und Kirchheim waren da.

Auch Teile des Betreuungszuges des Ilm-Kreises waren vor Ort, sie versorgten die Feuerwehrleute bei der Hitze mit kalten Getränken, Brötchen und Knackern. Mit der Beseitigung der Flüssigkeit wurde ein Umweltdienst beauftragt, so lange blieben die Ichtershäuser Feuerwehrleute noch vor Ort, die anderen konnten kurz nach 11 Uhr wieder abrücken.

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