Arnstädter Bibliothek erhielt Bücherspende

Etwa 58 000 Bücher befinden sich momentan im Bestand der Bibliothek im Prinzenhof. "Für eine Stadt wie Arnstadt ist das gut", schätzt Leiterin Andrea Feldt ein. Um in Zeiten knapper Kassen die Anzahl und Vielfalt auch weiterhin zu bewahren, sind Bücherspenden immer gern gesehen. Erst kürzlich konnte sich das Team der Bibliothek über einige neu hinzugekommene Exemplare freuen.

Stanislav V. Emelianov, russischer Konsul in Leipzig (l.) und Leander Lutz (Freunde der
Stadt Sankt-Petersburg) mit Bibo-Chefin Andrea Feldt (r.). Foto: Christoph Vogel

Stanislav V. Emelianov, russischer Konsul in Leipzig (l.) und Leander Lutz (Freunde der Stadt Sankt-Petersburg) mit Bibo-Chefin Andrea Feldt (r.). Foto: Christoph Vogel

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Arnstadt. Leander Lutz vom Verein "Freunde der Stadt Sankt-Petersburg" hatte bei seinem letzten Besuch gleich 16 Bücher dabei - alle sind in russischer Sprache verfasst. Hintergrund dieser Spende ist es, aus Russland stammenden Bürgern die Möglichkeit zu geben, gleichermaßen die Angebote der hiesigen Bibliothek nutzen zu können. Etwa fünf bis zehn russisch- stämmige Familien sind hier registriert, leihen regelmäßig Lektüre aus, hieß es bei der Übergabe.

Bei den neuwertigen Büchern handelt es sich um schöngeistige Literatur, Bildbände, Romane und Biografien - "eine Auswahl querbeet", so Lutz. Der Verein hat die Bücher vom Generalkonsulat der russischen Förderation in Leipzig bekommen.

"Russische Aussteller auf der Leipziger Buchmesse nehmen ihre Bücher nicht wieder mit nach Hause. Die bekommt das Generalkonsulat. Da muss man schnell sein, um sich einige Exemplare zu sichern", sagte Leander Lutz über deren Beschaffung. Konsul Stanislav V. Emelianov war zur Übergabe eigens aus Leipzig angereist. "Für uns ist es sehr wichtig, dass unsere russischen Mitbürger auch Bücher in ihrer Sprache vorfinden", so Emelianov.

Zur Freude der Bibliotheksleiterin hatte der stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises auch noch eine Überraschung parat. Sechs Ausgaben eines mehrsprachigen Buches über die deutsch-russische Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts wechselten ihren Besitzer und sind nun ebenfalls Bestandteil des breitgefächerten Bibliotheks-Angebots.

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