Arnstadt. Vor der Abstimmung über die Bewerbung von Arnstadt verwiesen Stadtratsmitglieder auf die Chancen des Vorhabens. Allein für die Durchführung soll 8,5 Millionen kosten.

Kurz vor Abgabe der Bewerbung zur Landesgartenschau im Jahr 2028 bestimmt die Diskussion über die Notwendigkeit eines neuen Schwimmbads in Arnstadt die Tagesordnung. Etwas in den Hintergrund gerät dabei, dass die meisten Stadtratsfraktionen grundsätzlich hinter dem Gesamtkonzept stehen. Auch Kritiker eines Badneubaus wie Christian Hühn (SPD) erkennen an: „Das ist ein ganz tolles Projekt, das Stadt ins 22. Jahrhundert bringt.“ Zwei Aspekte aber sind der Grund für seine bisherige Stimmenthaltung hinsichtlich der Bewerbung zur Landesgartenschau: neben einer im Raum stehenden Verkehrsberuhigung an der Hammerecke eben vor allem die Frage des Bads.