Auf die Kommandos hören

Willmersdorf  Turnier in Willmersdorf mit Dressur und Springen auf Reiterhof Korn.

Die Juniorchefin des gastgebenden Reiterhofes, Marie-Kristin Korn, sitzt bei der Dressur fest im Sattel.

Die Juniorchefin des gastgebenden Reiterhofes, Marie-Kristin Korn, sitzt bei der Dressur fest im Sattel.

Foto: André Heß

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Zum 16. Mal hatte der Reitverein Willmersdorf auf dem Gelände des Reiterhofes Korn am Wochenende zum thüringenweiten Reitturnier eingeladen. Die hauptsächlich Reiterinnen kamen unter anderem aus Oberpörlitz, Gotha, Jena und Rudolstadt. Sie mussten eine gehörige Portion Ausdauer mitbringen, das galt auch für die Helfer und die Kampfrichter. Allein am Samstag begannen die Dressurwettbewerbe um 8 Uhr, sie sollten gegen 19 Uhr zu Ende sein – das waren neun Prüfungen ohne Mittagspause.

„Wir sind jetzt schon im Verzug mit dem Zeitplan“, sagte Pferdewirtin Iris Korn am frühen Nachmittag. Schließlich gab es bei der Dressur allein zig verschiedene Klassen und Wettbewerbe zu absolvieren. Da standen Reitpferdeprüfungen, Dressur-Pferdeprüfung, Dressur-Reiterprüfung und andere Wettbewerbe an. Haflinger, Reitpony, Deutsches Sportpferd, Hannoveraner und Friese gingen an den Start.

Hauptsächlich Frauen sitzen in den Sätteln

Unter den vier Willmersdorfer Startern war mit Marie-Kristin Korn auch die Juniorchefin des Reiterhofes. Der Pferdehof war früher Außenstelle des Gestüts Meura, hat zwölf eigene und 16 Pensionspferde, vermietet Ferienzimmer und bewirtschaftet zwölf Hektar Ackerfläche. Der Reitverein Willmersdorf hat 15 Mitglieder, sie sind in diesem Jahr auch bei Turnieren in Apolda, Mihla und Ringleben an den Start gegangen. Matilda aus Gillersdorf war mit ihren zehn Jahren die jüngste Starterin bei der Dressur, sie gehört auch dem Willmersdorfer Reitverein an.

Am Sonntag war der Tag des Springens, auch hier mit verschiedenen Disziplinen und einer Eignungsprüfung für Pferde und Reiter. Man konnte auf dem Parcours je nach Höhe der Hindernisse Punkte sammeln, auf Zeit reiten, aber auch im Kostüm springen. Zur Siegerehrung gab es für die besten Geld- und Ehrenpreise der Sponsoren. Die Pferde bekamen Leckerlis.

Zuschauer zahlten keinen Eintritt, die Sonne war auch umsonst, und sie hatten die besten Plätze ganz nah am Geschehen und wurden auch mit Eis, Bratwurst und Suppe verköstigt.

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