Barrierefreies Wohnen und Ideen gegen die Einsamkeit

Stadtilm  Im Herbst soll sich in Stadtilm ein Seniorenbeirat gründen

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Die Stadt will eine starke Interessenvertretung für die ältere Generation. Der Stadtrat hat einstimmig die Satzung für einen kommunalen Seniorenbeirat beschlossen. Dieser soll in Thüringen in Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern gegründet werden. Stadtilm liege darunter, aber man wolle die Mitwirkung stärken, sagte jetzt Bürgermeister Lars Petermann (parteilos).

Nach der Veröffentlichung der Satzung im Amtsblatt wird ein Aufruf zur Mitarbeit an die in der Seniorenarbeit tätigen Vereine erfolgen. Der Beirat wird für die Dauer der Amtszeit des Stadtrates gebildet. Er soll Ansprechpartner für die Senioren sein und die Kommune beraten.

Außerdem gehören Stellungnahmen und Empfehlungen sowie die Unterstützung des Erfahrungsaustausches zwischen den Trägern der Seniorenarbeit zu seinen Aufgaben. Die Vernetzung zwischen den Ortsteilen sei wichtig, sagte Petermann. Der Beirat hat auch ein Vorschlagsrecht für den Seniorenbeauftragten des Kreises.

Der kommunale Beirat soll acht Mitglieder umfassen. Es gab Bedenken im Stadtrat, ob sich genügend Interessenten finden lassen. Da sieht der Bürgermeister kein Problem, man habe in den Ortsteilen gute Leute. Die Wahl erfolgt durch den Stadtrat noch im Herbst.

Gudrun Becker, seit 2014 Seniorenbeauftragte der Stadt, begrüßt so ein Gremium. „Es gibt genug zu tun“, betont sie gegenüber unserer Zeitung, nennt den öffentlichen Personennahverkehr, barrierefreies Wohnen, behindertengerechte Gehwege als Beispiel. Vom Seniorenbeirat sollten Impulse kommen, wie man ältere, alleinlebende Menschen aus der Einsamkeit holt.

Einiges gibt es bereits, wie Vorträge, Schulungen – und am 26. September der von Becker initiierte 3. Seniorentag.

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