Bushaltestellen in Großbreitenbach werden behindertengerecht

Großbreitenbach  Stadtrat der Landgemeinde Großbreitenbach beschließt zahlreiche Auftragsvergaben. Neue Schindeln für das Dach des Kindergartens in Altenfeld

In der Landgemeinde Großbreitenbach müssen weitere Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut werden.

In der Landgemeinde Großbreitenbach müssen weitere Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut werden.

Foto: André Heß

Bis 2021 müssen im Ilm-Kreis die Bushaltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs behindertengerecht umgebaut sein. Das war auch Thema der jüngsten Stadtratssitzung der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach, wozu zwei Auftragsvergaben erfolgt sind. Die Förderung für die Kommunen beträgt 80 Prozent.

Die Haltestelle Steinerne Brücke in Großbreitenbach wird von der Firma Tiefbau Friedel GmbH für knapp 40.000 Euro saniert und barrierefrei umgebaut. Ein Auftrag für den Umbau der Haltestelle Grundstraße/Schmelzhütte in Altenfeld ging für 40.110 Euro an die Firma Tiefbau Fickenscher aus Gehren.

Im Rahmen der Dorferneuerung wird im Bürgerhaus von Altenfeld, der ehemaligen Schule, ein bisheriger Raum für private Feierlichkeiten von 40 auf 70 Plätze erweitert. Dazu gibt es einen Wanddurchbruch und den Einbau einer Faltwandanlage, zusätzlich wird der Parkettfußboden repariert.

Raum für Privatfeiern wird vergrößert

Die Arbeiten wurden an drei Firmen vergeben, die Kosten betragen insgesamt rund 24.600 Euro.

Dass es bei der nächsten Auftragsvergabe des Stadtrates schon wieder um Altenfeld ging, fiel auch dem Bürgermeister Peter Grimm (SPD) auf, der auch noch Ortsteilbürgermeister von Altenfeld ist. Die Vorhaben standen jedoch schon länger auf dem Plan, sagte er. Das betraf auch eine Dachsanierung im Rahmen der Dorferneuerung am Gebäude des Kindergartens in Altenfeld. Diesen Auftrag bekam die Firma Schuster aus Saalfeld für ihr Angebot von 77.663,45 Euro.

Das Dach sei 45 Jahre alt und bei Sturm würden die Schindeln herunterfallen, erläuterte Grimm die Notwendigkeit der Arbeiten. Die Kosten werden mit 65 Prozent gefördert. Im nächsten Jahr soll es dann eine Innensanierung geben, um weiter die Betriebserlaubnis für den Kindergarten zu bekommen. Das betrifft dann die Elektrik, den Brandschutz und den Einbau einer Schallschutzdecke. Eine Fassadensanierung wurde wegen zu hoher Angebote der Firmen zunächst verschoben.

Zu Beginn wurden die Ausschüsse mit Mitgliedern und Stellvertretern besetzt: das betraf den Werkausschuss, den Ausschuss Ordnung, Kultur, Tourismus, Sport und Soziales und den Wirtschafts-, Bau- und Umweltausschuss. In die beiden Letzteren wurden auch noch berufene Bürger festgelegt.

Zudem beschloss der Stadtrat eine monatliche Dienst-Aufwandsentschädigung für den hauptamtlichen Bürgermeister Peter Grimm von 238 Euro. Die bekommt er zu seiner Besoldung dazu.

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