Der Berg ruft!

Schmiedefeld  Der 45. GutsMuths-Rennsteiglauf am kommenden Sonnabend geht erneut auf Rekordjagd.

Einzigartige Atmosphäre: Der GutsMuths-Rennsteiglauf geht am kommenden Sonnabend in seine 45. Auflage. Am Zielort in Schmiedefeld herrscht dabei Ausnahmezustand, genau wie hier beim Start des Marathons in Neuhaus am Rennweg.

Einzigartige Atmosphäre: Der GutsMuths-Rennsteiglauf geht am kommenden Sonnabend in seine 45. Auflage. Am Zielort in Schmiedefeld herrscht dabei Ausnahmezustand, genau wie hier beim Start des Marathons in Neuhaus am Rennweg.

Foto: Marco Kneise

Eines ist sicher. Am Sonnabend herrscht in Schmiedefeld und auf dem gesamten Rennsteig wieder Ausnahmezustand.

Zur 45. Auflage des Traditionslaufes wird nicht nur bestes Wetter erwartet, sondern auch wieder eine Rekordbeteiligung. Ob der im Vorjahr aufgestellte auch geknackt wird, ist noch nicht sicher. 16 500 Meldungen liegen bisher vor. Die Läufer kommen aus ganz Deutschland sowie aus 22 weiteren Staaten und aus vier Kontinenten.

Veranstaltungsrekord sind 18 347 Meldungen sowie 16 412 "Finisher" aus dem Vorjahr. Das scheint in Reichweite, obwohl die beliebte Halbmarathon-Strecke von Oberhof nach Schmiedefeld seit mehreren Wochen aus Kapazitätsgründen für Meldungen schon geschlossen werden musste. Für die anderen Top-Strecken kann vor Ort natürlich nachgemeldet werden.

Vollsperrung, Ansturm und Rekordwerte

Immer mehr Teilnehmer erfordern in Schmiedefeld und auch an den Startorten für immer höheren Aufwand in allen Bereichen. Rund um den Rennsteig sind Hotels und Pensionen teilweise seit einem Jahr schon restlos ausgebucht. Selbst die 150 schlichten Schlafplätze in der Schulturnhalle in Schmiedefeld sind seit Wochen weg. Viele zelten in der Nähe des Sportplatzes in Schmiedefeld.

Dort kündigen Verkehrsschilder längst die Vollsperrung des Ortes für Autos am Sonnabend von 8 Uhr bis 17 Uhr an. Shuttle-Busse fahren vom Großparkplatz Rennsteigkreuzung und der Wegscheide, oder man nimmt, um Wartezeiten zu vermeiden einen Fußmarsch in Kauf. Rennsteiglauf-Geschäftsführer Marcus Clauder: "Wir werden alles versuchen, dass alles schnell und reibungslos funktioniert." Eine Anfahrt nach Schmiedefeld ist ausschließlich aus Richtung Ilmenau möglich. Ein geändertes Sicherheitskonzept soll Rettungswege besser als bisher freihalten, zugeparkte Straßen und Gassen vermeiden und jegliche Personen-Ströme besser koordinieren zu können.

30 000 Bratwürste und 100 Hektoliter Bier

Ein zusätzlicher Versorgungsmarathon zum Rennsteiglauf steht außerdem an: Mehr als 100 Hektoliter Bier stehen für die erwarteten 60 000 Besucher in Start- und Zielorten bereit. Dazu 30 000 Oberweißbacher Bratwürste. 16 000 Heichelheimer Klöße und u.a. auch 20 000 Liter alkoholfreie Getränke wie Wasser, Cola oder Apfelschorle. Für die Läufer an der Strecke und im Ziel werden außerdem 13 000 Liter Mineralwasser ausgeschenkt. Dazu gibt es zum Beispiel auch Tee, Fruchtriegel Obst oder Haferschleim an den eingerichteten Verpflegungsständen und an Start und Ziel. Beim Supermarathon von Eisenach sind es 14 dieser Punkte, beim Marathon ab Neuhaus neun und beim Halbmarathon von Oberhof nach Schmiedefeld auf der Strecke drei und insgesamt fünf Stellen, die auch von Sportvereinen des Ilm-Kreises wieder gewohnt straff und effektiv organisiert betreut werden.

Der WSV Schmiedefeld organisiert geleitet von Jörg Brömel den Zielbereich und von Christian Pöllath koordiniert unterwegs einen Verpflegungspunkt an den Kreuzwegen. Die IG "Rennsteiglauf" Stützerbach unterhält um Joachim Geier eine Getränkestelle am Großen Dreiherrenstein.

Eintracht Frankenhain organisiert in Oberhof unter Leitung von Christopher Gellert den Start des Halbmarathons und unter Leitung von Silvio Eschrich den Start der Nordic-Walking-Tour. Dafür hat sich Getränkesponsor Thüringer Waldquell wieder stark gemacht.

1000 Bäume für den Thüringer Wald

Für jeden Nordic Walker wird wieder ein Baum finanziert und gepflanzt – wie in den letzten Jahren. "Nachdem 2016 insgesamt 935 Nordic Walker starteten, hoffen wir diesmal auf über 1000 Teilnehmer", so Thomas Heß, der Geschäftsführer von Thüringer Waldquell.

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