Digitale Unterstützung für Wegewarte

Großbreitenbach  Großbreitenbach schafft ein Tablet für die Erfassung der Wanderangebote als Ergänzung in der Komet-Region an. Nutzererhalten viele Informationen.

Bürgermeister Hans Jürgen Beier übergibt ein von der Stadt für den Tourismusbereich der Komet-Region gekauftes Tablet zur digitalen Wanderwegeerfassung an Heike Bluhm (links) in Anwesenheit von Ute Boehnisch

Bürgermeister Hans Jürgen Beier übergibt ein von der Stadt für den Tourismusbereich der Komet-Region gekauftes Tablet zur digitalen Wanderwegeerfassung an Heike Bluhm (links) in Anwesenheit von Ute Boehnisch

Foto: Karl-Heinz Veit

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Für die künftig digitalisierte Darstellung des Wanderwegenetzes der gesamten Region schaffte die Stadt Großbreitenbach aus Eigenmitteln ein Tablet an, das Bürgermeister Hans Jürgen Beier (parteilos) an die Tourismus-Fachfrau der Verwaltungsgemeinschaft, Heike Bluhm, übergab. „Wir müssen auch in diesem Bereich mit dem Fortschritt – der nun mal Digitalisierung heißt – gehen und haben deshalb als ersten Schritt in die Hardware investiert“, so Hans Jürgen Beier bei der Übergabe des Gerätes.

Die Stadt Großbreitenbach handele mit dieser Anschaffung nicht ausschließlich eigennützig, sondern im Interesse der Region und des laufenden Komet- Projektes, an dem die Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach und die Orte Gehren, Jesuborn, Neustadt und Möhrenbach beteiligt sind.

Den Sinn dieser Neuanschaffung erläuterte die mit dem „Komet-Projektmanagement“ befasste Mitarbeiterin im Büro der Landrätin, Ute Boehnisch. Im Kern gehe es darum, die in Kategorien von A bis C eingeteilten Wanderwege digital zu erfassen, diese dann ins weltweite Portal „outdooraktiv“ einzupflegen und die Daten für Behörden wie natürlich auch für private Nutzer bereitzustellen. Dabei könne aber nicht jeder einzelne Wanderweg ausgewiesen werden, andererseits sei es nicht Ziel und Zweck, Wanderwegeschilder abzubauen, weil man sich künftig auch über eine App im Wandergelände orientieren könne. Es gehe um eine digitale Ergänzung des bereits Bestehenden – von den Wegemarkierungen, die auch künftig auf dem Laufenden gehalten werden müsse, bis hin zu Wanderkarten in Papierform.

Die digitale Erfassung der Wanderwege hat den Vorteil, dass dem Nutzer im Überblick ein Gesamtbild des Wandergebietes gegeben wird und gleichzeitig Detailhinweise auf Ruheplätze, Aussichtspunkte, auf Gastwirtschaften in der Nähe und vieles andere mehr gegeben werden könne. Auf Veränderungen im Wanderwegebereich kann dann auch schnell und unkompliziert reagiert werden.

Für die Wegewarte – wie die Großbreitenbacher Teilnehmer der Gesprächsrunde Rolf Tresse und Winfried Hupel – ist das neue Tablet künftig eine große Hilfe beim Sammeln und Ordnen von Informationen, wenn sie draußen unterwegs sind.

In diesem Zusammenhand sprach Bürgermeister Beier Stadtwegewart Rolf Tressel ein öffentliches Lob für dessen „selbstständige und äußerst umsichtige, ehrenamtliche Wegewartarbeit“ aus. Tressel legt immer selbst Hand an, wenn es um das Reparieren der gut 70 Bänke geht, aber auch um das Aufstellen neuer und um die Pflege der Ruhezonen. Die Wegewarte werden bereits kommende Woche in den Umgang mit dem Tablet eingewiesen.

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