Eischlebener Wehr bekommt neues Fahrzeug

Eischleben.  Auch wegen der Corona-Krise mussten die Kameraden lange auf Verbesserung ihrer Ausstattung warten.

Benjamin Haupt, Mathias Vogt, Uwe Möller und Thomas Hofmann (von links) vor dem neuen Fahrzeug, das rund 400.000 Euro gekostet hat.

Benjamin Haupt, Mathias Vogt, Uwe Möller und Thomas Hofmann (von links) vor dem neuen Fahrzeug, das rund 400.000 Euro gekostet hat.

Foto: Britt Mandler

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Eine Feuerwehrsirene zerreißt die Mittwochabendruhe in Eischleben. Doch müssen die Ehrenamtler nicht zu einem Einsatz ausrücken. Für sie ist es ein akustisches Signal, dass die Freiwillige Feuerwehr Eischleben Nachwuchs bekommen hat.

Nur Minuten später steht der neue LF 10 vor dem Gerätehaus. Erwartet wurde das Fahrzeug schon lange. „Ostern 2017 haben wir erstmals über die Neuanschaffung gesprochen“, sagt Wehrführer Mathias Vogt. Damals wurden Wünsche zu Papier gebracht. So hat Eischleben bislang kein Fahrzeug mit Löschtank, dafür aber wenig Wasserdruck im gesamten Ort. „Das hat uns immer wieder vor Probleme gestellt“, sagt Vogt.

„Wir haben wie bei anderen größeren Beschaffungen auch schon die Stadt Arnstadt um Unterstützung gebeten“, betont Bürgermeister Uwe Möller (CDU). Stadtbrandmeister Jörg Dimitrovici erstellte mit der Eischlebener Wehrführung die Ausschreibung, war auch bei technischen Abnahmen jeweils mit von der Partie.

2000-Liter-Tank und zusätzliche Tragkraftspritze

Ende August 2018 stand fest: Das neue Fahrzeug wird bei Firma Ziegler in Giengen an der Brenz gebaut und ausgestattet. Die Eischlebener bekamen nicht nur einen 2000-Liter-Tank auf das Fahrzeug montiert, sondern auch eine zusätzliche Tragkraftspritze, eine Säbelsäge und Trennschleifer. Auch gibt es einen Nasssauger und Pumpen – wichtige Utensilien für Hochwassereinsätze.

Abgeholt werden sollte das Fahrzeug eigentlich schon im März. Corona machte der Wehr damals aber einen Strich durch die Rechnung. Nun fuhr Mathias Vogt mit Thomas Hofmann und Benjamin Haupt unter besonderen Schutzvorkehrungen ins Werk zur Einweisung. Jörg Dimitrovici hatte zuvor schon die Abnahme erledigt. Anschließend ging es nach Hause nach Eischleben.

Eingesetzt werden darf das Fahrzeug, sobald alle Kameraden geschult sind. „Wir erarbeiten gerade ein Hygienekonzept dafür“, so Möller. Geplant ist, dass das ältere Eischlebener Fahrzeug nach Bechstedt-Wagd umzieht, um dort weiter gute Dienste zu leisten.

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