Engagierter Feuerwehrmann und Ortschronist

Alkersleben.  Klaus Wagner aus Alkersleben hat das Leben im Ort mitgeprägt und aufgeschrieben. Am Dienstag feiert er seinen 80. Geburtstag.

Klaus Wagner hat die Chronik von Alkersleben geschrieben. Für drei Bände trug er Material zusammen.

Klaus Wagner hat die Chronik von Alkersleben geschrieben. Für drei Bände trug er Material zusammen.

Foto: Antje Köhler

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Klaus Wagner ist Ortschronist aus Leidenschaft. Er schreibt Wissenswertes auf, um es für die Nachwelt zu erhalten. Heute feiert der engagierte Mann selbst einen runden Geburtstag, zu dem ihm Helmut Schiel im Namen zahlreicher Mitstreiter gratulieren möchte.

Geboren wurde der Jubilar am 14. Januar 1940 in Alkersleben. Von Armeezeit und Studium abgesehen, lebte er immer in seinem Heimatort. In den 1970er und 1980er Jahren war er aktives Mitglied im Dorfclub und verantwortlich für viele kulturelle Veranstaltungen, ob Kirmes, Fasching oder Tanz auf dem Saal.

Lebenslanges Engagement

Bereits 1959 trat er als aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr ein, er gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des Feuerwehrvereins in Alkersleben. Dort war er viele Wahlperioden im Vorstand tätig. 2016 wurde er Ehrenmitglied im Kreisfeuerwehrverband.

Seit inzwischen 25 Jahren ist Klaus Wagner ganz offiziell Ortschronist von Alkersleben. Er verbringt viel Zeit in Archiven, recherchiert zur Geschichte des Dorfes und seiner Kirche. Sein Wissen fasste er in einer dreibändigen Ortschronik zusammen, die 2016 herausgegeben wurde (unsere Zeitung berichtete). Er setzte sich außerdem für die Entstehung eines Filmes ein, in dem das Leben in der kleinen Gemeinde von den Anfängen bis in das Jahr 2011 beschrieben wird.

Kirche für ein breites Publikum

Als sich 1997 ein Förderverein für die Erhaltung der Kirche in Alkersleben gründete, geschah das mit seiner Unterstützung. Seit 20 Jahren organisiert er auch den Tag des offenen Denkmals mit. „Eine gute Möglichkeit, die Kirche einem breiten und interessierten Publikum zu zeigen. Dieses Engagement wurde vom Förderverein mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt“, betont Vereinschef Helmut Schiel.

Nicht ganz uneigennützig ist am Rudisleber Weg eine Bank für müde Wanderer entstanden – Wagners Ruh. Diese wird von ihm persönlich gepflegt und von vielen Spaziergängern gern für eine Rast mit Blick über Alkersleben und die nähere Umgebung genutzt. „Klaus, bleib gesund und noch viele Aktivitäten für unser Dorf“, wünscht sich nicht nur Helmut Schiel.

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