Erfurter Kinderchor singt in Pennewitz

Pennewitz  Die Erfurter Kinderchorakademie spielt in Pennewitz vor mehr als 100 Zuhörern. Die sind von dem Konzert begeistert.

Singend und spielend erzählten die Kinder der Erfurter Chorakademie den Inhalt von Liedern und Balladen in der Pennewitzer Kirche.

Singend und spielend erzählten die Kinder der Erfurter Chorakademie den Inhalt von Liedern und Balladen in der Pennewitzer Kirche.

Foto: Karl-Heinz Veit

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Den Pennewitzern und Gästen wurde am frühen Dienstagabend ein vorfristiges, ganz wunderbares Weihnachtsgeschenk in der Kirche überreicht. Die Erfurter Kinderchorakademie unter der Leitung von Cordula Fischer machte aus ihrem Chorlager im Schullandheim Dörnfeld einen Abstecher nach Pennewitz und sang ein Konzert, das durch hohe künstlerische Qualität und ungezwungene Vortragsweise bestach und mehr als 100 Zuhörern ans Herz rührte.

Es war das dritte Jahr in Folge, dass die Kinder der Erfurter Chorakademie in Dörnfeld ihr Herbstchorlager gestalten, dort Teile ihres Standard-Chorprogrammes festigen, fürs Weihnachtskonzert neue Lieder einstudieren und natürlich bei Spiel und Spaß ihre Chorgemeinschaft festigen.

Beim Singen in Gemeinschaft und nach dem Proben, das auch für Kinder angestrengtes, konzentriertes Arbeiten ist, kann die Freude an der eigenen Leistung nur bei einem erfolgreich gestalteten Konzert ihren Gipfelpunkt erreichen. Und genau diese Situation erlebten die Kinder mit ihrer Chorleiterin, dem Begleitpianisten und dem Publikum.

Herr Ribbek zu Ribbek im Havelland gesungen

Beim Einzug der etwa 30, dann eine Stunde lang singenden, swingenden und unbefangen agierenden Mädchen und Jungen, war das Publikum bereits vom Anblick der Kinder in ihrer Chorkleidung in den Bann geschlagen, so dass der Auftrittsapplaus nicht enden wollte.

Das erste Lied erzählte die Geschichte vom „fröhlichen Nachbarn“. Dieser ist ein Musikstudent, der seinen Tag mit Musizieren beginnt, was natürlich nicht nervt, sondern alle Nachbarn ansteckt.

Jeder Gesangsschüler kennt das Lied vom Marmottenbuben. Goethe schrieb die Verse, Beethoven die Melodie und der Chor gestaltete dieses Lied wie ein Singspiel mit ausdrucksvoller Körpersprache. Den Bewegungen und dem Ausdruck von Cordula Fischer folgten die Kinder bei jedem Lied. Aber sie gaben dem, was sie sangen und zeigten ihre persönliche Note. Als der Nachwuchskinderchor ohne die alten Hasen mit dem Lied vom „Herrn von Ribbek zu Ribbek im Havelland“ auftrat, war das Publikum hin und weg.

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