Erfurter Kreuz: Austausch zwischen Land und Kommune

Ichtershausen.  Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff im Gespräch mit Ortsteilbürgermeistern und Gemeinderäte

Die Kreuzung zum Gewerbegebiet Erfurter Kreuz.

Die Kreuzung zum Gewerbegebiet Erfurter Kreuz.

Foto: Hans-Peter StadermanN

Die Forderungen und Absichten für das Erfurter Kreuz sind eindeutig. Denn mit dem im Juli einstimmig verabschiedeten Positionspapier des Gemeinderates des Amtes Wachsenburg soll Druck auf Landesregierung ausgeübt werden – mit Erfolg. Denn am Dienstagabend kamen die Ortsteilbürgermeister, Gemeinderäte sowie Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) und Staatssekretärin Susanna Karawanskij (Linke) in der Neuen Mitte in Ichtershausen zusammen.

Bereits im Vorfeld hatten einige wenige Bürger gefordert, bei der nichtöffentlichen Veranstaltung anwesend zu sein. Bürgermeister Uwe Möller (CDU) erzählte im Nachgang, dass vier Demonstranten mit Transparenten vor dem Gebäude standen. Sie wurden vom Minister begrüßt, doch blieben draußen.

Hinter den Mauern der Neuen Mitte steht dann das Positionspapier zur Debatte. „Das Gespräch war ruhig und konstruktiv“, resümiert Möller. Die wichtigsten Schwerpunkte waren das Gefahrenabwehrkonzept, die Lärm- und Verkehrsbelastung sowie die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität. Für letzteres gibt es bereits eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Land und Gemeinde zu Baumaßnahmen. „Uns geht es vor allem in Thörey darum, dass wir Unterstützung erhalten“, so Möller. Ausführlicher äußerte sich der Bürgermeister zum Gefahrenabwehrkonzept. Denn das Fortschreiben sei das eine. Jedoch stehe die Überlegung für eine Standort-Feuerwehr am Erfurter Kreuz im Raum – Treffen dazu gab es im Vorfeld. Denn weder die Arnstädter Wehr noch die Ichtershäuser schaffen in fünf Minuten ins Industriegebiet. Auf der anderen Seite sei jedes Unternehmen verantwortlich, eine eigene Werkfeuerwehr oder ähnliches vorhalten, damit diese binnen fünf Minuten eingreifen. Diesen Aspekt wollte Minister Hoff an das Innenministerium weitergeben. Auch künftig wollen sich die Akteure bei Bedarf und Problemen treffen.

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