Fördermittel und Spende für die Palliativstation in Ilmenau

Ilm-Kreis  Danke einer Spende kann die Palliativstation in Ilmenau eine motorisierte Bewegungsschiene für das Wohlergehen der Patienten kaufen. Es ist ein Geschenk zum zehnten Jahrestag der Station.

Ministerin Heike Werner und der Vorsitzende des Fördervereins Palliativmedizin, Lothar Zeuner, der von ihr die Lottomittelzuwendung über 3000 Euro entgegennimmt.

Ministerin Heike Werner und der Vorsitzende des Fördervereins Palliativmedizin, Lothar Zeuner, der von ihr die Lottomittelzuwendung über 3000 Euro entgegennimmt.

Foto: Karl-Heinz Veit

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Zum „großen Bahnhof“ hatte der Vorsitzende des Fördervereins „Palliativmedizin im Ilm-Kreis“, Lothar Zeuner, am Mittwochnachmittag auf die Palliativstation im Ilmenauer Standort der Ilm-Kreis- Kliniken eingeladen. Den Grund dafür lieferte Thüringens Sozialministerin Heike Werner (Linke). Sie brachte einen Lotto- Mittel-Zuwendungsbescheid in Höhe von 3000 Euro mit, quasi als „Geschenk“ zum zehnjährigen Jubiläum der Palliativstation. Die wird von Patienten und deren Angehörigen gerne als „segensreiche Einrichtung“ im Krankenhausbetrieb bezeichnet.

Das Geldgeschenk – plus 1500 Euro aus der Spendenkasse des Vereins – ist bereits ausgegeben und in ein besonderes medizinisches Gerät investiert worden.

Vorbildlich umgesetzter Grundgedanke

Die motorisierte „Bewegungsschiene zur Lymphödemreduzierung“ gehört nun nicht nur zur betriebstechnischen Ausrüstung dieser Station. Auch die Chirurgie begrüße die neue Anschaffung. Dort leiste das Gerät wertvolle Dienste zur Ableitung von Flüssigkeit in den Beinen von Patienten mit schmerzlindernder Wirkung. Schwerkranken und unheilbaren Patienten ihre Schmerzen zu lindern und ihnen jenes Maß an Lebensqualität zu sichern, welches die Krankheit zulässt, ist der auf „Station 32“ umgesetzte Grundgedanke von Palliativmedizin in tägliches, praktisches Handeln.

Lothar Zeuner machte in kurzen Worten deutlich, dass das Anschaffen der Bewegungsschiene, wofür keine betrieblichen Mittel zu generieren waren, eine wirkliche Errungenschaft für das Wohlergehen der Patienten darstellt. Er sei deshalb der Sprecher von Patienten und vom Personal der Station, um der SPD-Landtagsabgeordneten Eleonore Mühlbauer zu danken, dass sie beim „Besorgen“ der Lottomittel half.

Werner sagte er Dank, dass sie aus ihrem Verfügungsfonds die 3000 Euro bewilligte. Die Ministerin ihrerseits bedankte sich beim Verein für Palliativmedizin und im gleichen Maße bei den Ärzten und Schwestern der Station, die mit Fachkenntnis, Umsicht und Herzenswärme ihre Arbeit ganz in den Dienst für die Patienten und deren Angehörige stellen würden.

Mühlbauer als Mitglied des Aufsichtsrates der Ilm-Kreis-Kliniken würdigte die Scheckübergabe als „ein positives und freudvolles Ereignis“ und bedankte sich für die Zuwendung auch im Namen von Landrätin Petra Enders (Linke). Stationsschwester Heike lud dann noch zur kleinen Kaffeerunde ein, die Oberarzt im Ruhestand, Helmut Krause, als Mitbegründer der „Palli“ mit festlicher Klaviermusik begleitete.

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