Fragen zu Pilzen, Kriechtieren und Bäumen

Roda  Bei den Waldjugendspielen vom Forstamt Frauenwald für Grundschüler und Kindergärten gibt es zehn interessante Stationen

Hannah aus der vierten Klasse der Grundschule Dörnfeld hat einen guten Tastsinn bewiesen.

Foto: André Heß

Wann stehen schon mal Kinder im Wald im Stau? Einmal im Jahr, wenn das Forstamt Frauenwald mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald die Waldjugendspiele für Kindergärten und Schulen in und um Roda ausrichtet, kommt es dazu.

Zehn vierte Klassen absolvierten am Mittwoch die zehn Stationen, die von Förstern betreut wurden. Heute werden zwölf Kindergartengruppen erwartet.

Seit 24 Jahren gibt es diese Art des Unterrichts in der Natur, anfangs noch am Sportplatz in Heyda, jetzt auf dem weitläufigen Gelände des Kids-Vereins, wo sich auch der Waldkindergarten befindet. Dessen Kinder hatten gerade im Wald ihren Morgenkreis abgehalten. Die Viertklässler hingegen mussten schon recht munter sein, um die Fragen der Förster beantworten zu können. Diese testeten ihren Tastsinn, ihre Kenntnisse über Pilze, Kriechtiere und Lurche, fragten nach den Pflanzen und Tieren des Jahres und stellten die Technik eines Waldarbeiters vor. „In diesem Alter sind die Kinder noch für die Natur zu begeistern“, sagte Forstamtsleiter Hagen Dargel. Man wolle damit anregen, aber auch mal öfter mit den Eltern in den Wald zu gehen. Um einen Wettbewerb und die Besten geht es bei den Waldjugendspielen nicht mehr. Es gibt zum Schluss des zweistündigen Parcours ein Klassenfoto und eine Bratwurst, die auf Wunsch auch vegan sein durfte.

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