Großeinsatz der Polizei bei AfD-Familienfest und Protestzug in Ilmenau

Ilmenau  Mit einem Großeinsatz der Polizei wurde Sonntagnachmittag in Ilmenau ein direktes Aufeinandertreffen zweier Veranstaltungen verhindert.

Die AfD hatte auf dem Markt zu einem „Familienfest“ geladen, auf dem auch Spitzenkandidat Björn Höcke sprach. Mehrere Initiativen und Parteien organisierten mit einem „Demokratiefest“ und einem Protestzug durch die Stadt eine Gegenveranstaltung. 

Die AfD hatte auf dem Markt zu einem „Familienfest“ geladen, auf dem auch Spitzenkandidat Björn Höcke sprach. Mehrere Initiativen und Parteien organisierten mit einem „Demokratiefest“ und einem Protestzug durch die Stadt eine Gegenveranstaltung. 

Foto: Ralf Ehrlich

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Die AfD hatte auf dem Markt zu einem „Familienfest“ geladen, auf dem auch Spitzenkandidat Björn Höcke sprach. Mehrere Initiativen und Parteien organisierten mit einem „Demokratiefest“ am Kirchplatz sowie in der Marktstraße eine Gegenveranstaltung, ein Friedensgebet fand zudem statt.

Zum Auftakt gab es einen Protestzug durch die Innenstadt, an dem sich nach Polizeischätzungen vom Nachmittag 230 Menschen beteiligten. Bei der AfD-Veranstaltung sollen es rund 300 Menschen gewesen sein. 100 Polizeibeamte waren mehrere Stunden im Einsatz.

Das Fazit der Polizei

Die Polizei berichtet am Sonntagabend von insgesamt 1300 Personen auf allen vier Veranstaltungen, etwa bei einem Gedenkgottesdienst. Die Veranstaltungen verliefen laut Polizei friedlich und störungsfrei. Aus einer Versammlung wurden jedoch sechs Teilnehmer durch die Versammlungsleiterin ausgeschlossen und von der Polizei aus der Versammlung begleitet. Es mussten fünf Anzeigen, u.a. wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Vermummungsverbot, sowie drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgenommen werden.

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