Guten Morgen: Die wahre Liebe

Antonia Pfaff über große Gefühle der Kleinsten

Antonia Pfaff

Antonia Pfaff

Foto: Hans-Peter Stadermann

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Es ist die große Liebe. Da gibt es keinen Zweifel. Die Blicke treffen sich und sie strahlen einander an. Er ist der Mann fürs Leben, da ist sich die Siebenjährige sicher.

Die wahre Liebe beginnt schon im Kindergarten. Sie spielen zusammen, toben gemeinsam über das Gelände und scheinen auch sonst unzertrennlich. Zur Kinderdisco nutzt der kleine Mann die Chance, um mit seiner Herzdame eine flotte Sohle aufs Paket zu legen. Und plötzlich gibt’s das erste Küsschen auf die Wange. Doch dann trennen sich die Wege der beiden – die Schule ruft. Aber das bedeutet keinesfalls, dass sie nicht mehr aneinander denken. Ganz im Gegenteil. Über die Mamas werden Botschaften an den anderen übertragen, kleine Briefchen geschrieben und Videos geschickt. Auch wenn sie in der Schule mit anderen Jungs und Mädels spielen, die große und wahre Liebe bleibt.

Am Wochenende durften sie einander nun endlich sehen, natürlich mit Abstand. Sie haben viel zu bereden und müssen deshalb auch ihr Ding machen, alleine versteht sich. Kurz zuvor erklärte der kleine Mann seiner Mama, dass er seine Kindergartenfreundin heiratet. Schließlich heiße sie so ähnlich wie er, außerdem passt es einfach zwischen ihnen. Und das Thema ist beendet. Liebe kann so einfach sein.

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