Guten Morgen Ilm-Kreis: Schwierige Zeiten

Guten Morgen Ilm-Kreis: Robert Schmidt gibt Tipps zu teurem Porzellan und billigen Tassen.

Robert Schmidt

Robert Schmidt

Foto: Marco Kneise

Die Corona-Zeit birgt Untiefen im häuslichen Zusammenleben, vor allem, wenn beide schon etwas ältere Teile im Homeoffice arbeiten. Aus eigener Erfahrung sind an dieser Stelle vielleicht ein paar Tipps angebracht: Der kluge Mann kauft seinem geliebten Weib nur das teuerste Porzellan, weil er dann sicher sein darf, dass sie nicht damit nach ihm wirft. Dann sollte man(n) aber auch seine etwas billigere Lieblingskaffeetasse immer gleich wegräumen. Meine ist hin.

Ganz wichtig: Jeder Mann kann natürlich gegenüber der Frau das letzte Wort haben, vorausgesetzt, es ist ein „Ja“. Mein jüngstes „Schatz, das mach ich … gleich morgen“ bezahlte ich mit einem dreitägigen Fernseh- und Handyverbot. Das war blöd.

Und eines muss man(n) wissen: Jede Frau denkt, sie muss die Männer nehmen, wie sie sind, aber sie darf sie nicht so sein lassen, wie sie sind. In ihren Augen sind Männer keine Fertigprodukte, sondern Rohstoffe. Das ist auch für uns Männer wichtig. Gegen das Argument, man sei ein Goldstück und Gold werde – einmal fertig – auch nicht weiter veredelt, sind sie relativ hilflos.

Aber vielleicht sollten wir es in diesen schwierigen Zeiten halten wie Alfred Hitchcock: Richtig macht es der Mann, der jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat. Da bin ich noch lernfähig.