Guten Morgen: Staugefahr auf dem Radweg

Arne Martius über den Andrang auf Zweiradstrecken im Ilm-Kreis.

TA-Redakteur Arne Martius

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Foto: Hans-Peter Stadermann

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Ob es der Geratalradweg zwischen Plaue und Arnstadt ist, oder die Strecke entlang der ehemaligen Bahntrasse zwischen Ilmenau und Gehren: Beide Abschnitte werden in diesen Tagen so intensiv von Freizeitsportlern genutzt, dass eigentlich noch zwei Spuren aufgemacht werden müssten.

Vielleicht lag es am Wettbewerb des „Stadtradelns“, der am Donnerstag für den Ilm-Kreis noch einmal Endspurt bedeutete - oder es haben einfach generell mehr Menschen das Radfahren für sich entdeckt.

Jedenfalls belegt der Ilm-Kreis aktuell bundesweit Platz 8, wenn es in den vergangenen drei Wochen darum ging, das Auto möglichst bei jeder Gelegenheit zugunsten des Fahrrads stehen zu lassen. Über 200.000 Kilometer haben Radfahrer vor allem aus Arnstadt und Ilmenau bei der Aktion eingesammelt. Das genaue Ergebnis steht fest, wenn alle ihre Fahrtenbücher ausgefüllt haben.

Vielleicht ist das steigende Verkehrsaufkommen auf zwei Rädern auch ein Ansporn, die Infrastruktur weiter auszubauen. Denn noch immer gibt es im Ilm-Kreis Gegenden, in denen Radfahrern nur die Straße bleibt. Und dass mit der neuen Straßenverkehrsordnung außerorts ein Mindestabstand von zwei Metern gilt, hat sich leider noch nicht unter allen Autofahrern herumgesprochen.

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