Hitze als zusätzlicher Gegner

Martinroda  6. Sandhasenlauf in Martinroda: 150 Teilnehmern rund um den Veronikaberg

Gedränge auf dem Martinrodaer Kunstrasenplatz beim Start. Von dort ging es ins Gelände rund um den Veronikaberg.

Gedränge auf dem Martinrodaer Kunstrasenplatz beim Start. Von dort ging es ins Gelände rund um den Veronikaberg.

Foto: Berit Richter

Beim 6. Sandhasenlauf wurde die Hitze zum zusätzlichen Gegner. Während es bei den Männern knapp zuging, siegten die Frauen souverän.

Das gibt es nur beim Sandhasenlauf: Gemeinsame Erwärmung der Starterinnen und Starter mit Silvia Mancinelli. Warm wurde den knapp 150 Teilnehmern bei der 6. Auflage dieses Laufes rund um den Veronikaberg - organisiert vom Fitness- und Freizeitsportverein sowie vom Fußballsportverein - an diesem Samstag aber garantiert auch so, herrschten doch schon am Vormittag hochsommerliche Temperaturen. Da schwitzte nicht nur der Sandhase in seinem Kostüm, als er die 23 Bambini zum Auftakt-Lauf ums Stadion-Rechteck lotste.

„Es war ganz schön warm“, konstatierte zwei Stunden später auch der Hauptlaufsieger Marcel Müller vom WSV Schmiedefeld. „Angesichts der Wärme bin ich mit meiner Zeit von 45:22 Minuten zufrieden.“ Für Müller (AK 30) war es der erste Start beim Sandhasenlauf. „Eine schöne Strecke, sehr abwechslungsreich. Und ein sehr familiärer Wettkampf“, lobte er die Organisatoren um Annerose Melchert. Auf der Zehn-Kilometer-Runde hatte sich Müller ein packendes Duell mit dem Leipziger Marcel Jenzewski (M 35, 45:35 min.) geliefert. „Die Führung wechselte zwischen uns hin und her. Erst am letzten Anstieg konnte ich mich dann absetzen“, berichtete Müller, für den diese Distanz „eher ein Trainingslauf war“, hat er doch am 21. September den Arberland-Ultra in Bodenmais im Bayrischen Wald, mit stolzen 64 Kilometern, im Blick.

Das Bild „knapper Ausgang bei den Männern, souveräne Siegerin bei den Damen“ zog sich durch alle drei Laufstrecken. Auf der längsten war es Katja Voigtmann (Frauen-Hauptklasse) von Torpedo Ichtershausen, die ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte und Beate Ernst (Lauffeuer Fröttstedt, W 55) mit 47:55 gegenüber 50:10 Minuten deutlich auf den zweiten Rang verwies. Beide Damen übrigens ließen nur fünf Herren den Vortritt und Katja Voigtmann steigerte sich, trotz der Hitze, gegenüber dem Vorjahr um knapp eine Minute.

Noch besser machte es Helena Manzke (U 14) im 2,5-km-Rennen. Nicht nur, dass die junge Läuferin aus Plaue sich von 10:29 auf 9:06 Minuten steigerte - sie ließ auch gleich alle Jungs hinter sich. Ganze 44 Sekunden hatte sie dem gleichaltrigen Luca Bielig - beide starten für den LSV Lok Arnstadt - im Ziel abgenommen.

Die fünf Kilometer, mit 47 Startern der am stärksten besetzte Lauf des Tages, standen besonders im Zeichen des Martinrodaer Fußballnachwuchses. Mit Alexander Amberg (U16), Julian Heyer (U14), Ryan Strobel und Lennox Reykowski kamen gleich vier unter die besten sechs Teilnehmer, wobei der Vorjahresvierte Alexander Amberg sich um fast eineinhalb Minuten auf 22:04 steigerte. Einzig Ingo Meurer (Die flinken Gerataler, M 50, 22:33 min.) als Zweiter und Colin Seupt (PFC 90 Ilmenau, U 14, 23:34) konnten in diese Phalanx einbrechen.

Schnellste Starterin war Celin Eschrich vom ThSV 1886 Geschwenda (U14) mit 28:20 Minuten, die auf die zweitplatzierte Clara Eichler (Hochsprung mit Musik Arnstadt, U16) erhebliche vier Minuten Vorsprung herauslief.

Mit dem Sandhasenlauf startete der Sparkassencup des Ilm-Kreises in seine zweite Hälfte, mit nun allwöchentlich neuen Events. Weiter geht es am kommenden Sonntag zunächst beim Wachsenburg-Crossing in Holzhausen, dann folgt der Jubiläums-Flößgrabenlauf in Gräfenroda.

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