Ilm-Kreis erkennt Azubi-Ticket weiter an

Das Azubi-Ticket kann auch in den Bussen des IOV genutzt werden.

Das Azubi-Ticket kann auch in den Bussen des IOV genutzt werden.

Foto: Ralf Ehrlich

Ilm-Kreis.  Was die Landrätin vom Freistaat fordert, lesen Sie hier:

Einstimmig befürwortet wurde in der Sitzung des ÖPNV-Ausschusses am Donnerstag die Verlängerung der Anerkennung des Azubi-Tickets. Das gab die Pressesprecherin des Landkreises bekannt. Das Pilotprojekt Azubi-Ticket wurde von der Landesregierung bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Damit kommt man auch einer Forderung von Landrätin Petra Enders (Linke) nach. „Wie es danach weitergeht, ist nicht klar“, bedauert sie. „Fakt ist aber, dass das Azubi-Ticket gut angenommen wird und aus meiner Sicht unbedingt verstetigt werden sollte.“

Im Ilm-Kreis gilt das Azubi-Ticket seit dem 1. Oktober 2018. Der Kreis erhält seitdem zehn Euro pro im Ilm-Kreis gemeldeten Auszubildenden. Diese können das Ticket für 50 Euro erwerben.

„Diese zehn Euro sollen die Einnahmeverluste ausgleichen, die ein Busunternehmen durch die verringerten Ticketpreise hat. Die tatsächlichen Belastungen des Kreises und unseres Verkehrsunternehmens durch die Anerkennung des Tickets muss durch den Freistaat ausgeglichen werden. Nur so kann eine Gleichbehandlung mit den Unternehmen im Verkehrsverbund Mittelthüringen hergestellt werden“, so Enders. Sie fordert zudem, dass der Verkauf der Azubi-Tickets künftig auch über hiesige Verkehrsunternehmen möglich sein müsse.

Busunternehmen des Ilm-Kreises fährt hohe Verluste ein