Ilm-Kreis: Neue Möbel und mehr für die Schulen

Ilm-Kreis  230.000 Euro fließen in die Ausstattung der Lernorte. Benötigt werden auch Keyboards für den Musikunterricht

Für die Container der Bosch-Regelschule fehlen nur noch die notwendigen Bänke und Stühle, dann kann hier unterrichtet werden.

Für die Container der Bosch-Regelschule fehlen nur noch die notwendigen Bänke und Stühle, dann kann hier unterrichtet werden.

Foto: Hans-Peter Stadermann

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Es sind nicht nur die umfangreichen Baumaßnahmen an den Schulen im Ilm-Kreis, die vom Landkreis finanziell zu stemmen sind (wir berichteten). Im Haushalt sind auch immerhin fast 230.000 Euro für die Ausstattung der Schulen eingestellt.

Das betrifft unter anderem die Ausstattung der Unterrichtsräume mit neuem Mobiliar und Möbel für die Horte, aber auch die Ausstattung der Klassen- und Fachräume mit der entsprechenden technischen Ausstattung, die für einen guten Unterricht gebraucht wird. Außerdem geht es um die Anschaffung von Lehr- und Unterrichtsmitteln und um die Computertechnik einschließlich der benötigten Software. Letzteres übrigens völlig unabhängig vom milliardenschweren Digitalpakt der Bundesregierung für die Schulen, mit dem man flächendeckend digitale Klassenzimmer schaffen möchte.

Die Ausgaben werden auch deshalb notwendig, weil es im Ilm-Kreis seit Jahren steigende Schülerzahlen gibt. In Dörnfeld, Gehren, Stützerbach und in der Bielfeld-Schule in Arnstadt wurde für die Grundschulen jeweils neues Mobiliar für Unterrichtsräume angeschafft, alleine in der Bielfeld-Schule mussten da rund 4700 Euro ausgegeben werden.

In der Grundschule in Osthausen wurden neue Schränke für den Hortraum benötigt und in der Grundschule „Ludwig Bechstein“ in Arnstadt musste ein Beamersatz ersetzt werden, nachdem der alte kaputt gegangen war. Die Container der Bosch-Regelschule (wir berichteten) mit der gesamten Ausstattung mit Möbeln, Schultafeln und Garderoben sowie die neue Küchenausstattung der Regelschule in Ichtershausen und der Kauf und die Montage eines Verdunklungsrollos für einen dortigen Unterrichtsraum schlagen insgesamt mit rund 33.000 Euro zu Buche. In der Gemeinschaftsschule Stadtilm schaffte man ebenfalls neue Möbel und Trapeztische an, in der Hertz-Regelschule in Ilmenau wurden rund 3600 Euro für die Ergänzungsausstattung eines Unterrichtsraumes ausgegeben.

Im Haushaltsplan des Kreises sind für das laufende Jahr weitere knapp 40.000 Euro für die Gymnasien vorgesehen. Bislang beauftragt wurden Ausgaben von etwas mehr als 13.000 Euro. Unter anderem gibt es von diesem Geld einen Klassensatz Keyboards für den Musikunterricht im Ilmenauer Gymnasium „Am Lindenberg“, das Ilmenau-Kolleg bekam einen neuen Projektor, auch im Melissantes-Gymnasium wird ein Keyboard für den Musikunterricht gebraucht. Hier konnte die neue Ausstattung des Schulhofes im letzten Jahr nicht mehr in Angriff genommen werden, knapp 14.000 Euro für eine neue Kletterspinne und ein neues Trampolin stehen dafür in diesem Jahr zur Verfügung.

Und im staatlichen Berufsschulzentrum in Arnstadt ist ein Server kaputt gegangen, der neue kostet immerhin rund 6300 Euro. Die Spezialmöbel für das Förderzentrum in Ilmenau und für die Ergänzung der Ausstattung für die Lerngruppe im Arnstädter Förderzentrum schlagen mit 6660 Euro zu Buche. Damit nicht genug, derzeit ist man im Landratsamt dabei, die Ausschreibungen für die Ausstattung der Langewiesener Grundschule und die für die neue Schulsporthalle in Marlishausen vorzubereiten.

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