Jonastalverein veröffentlicht neues Buch

Arnstadt.  Nicht nur bereits bekannte Relikte sind von den Mitgliedern des Arnstädter Vereins erfasst, sondern auch neue Funde.

Georg Ribienski (links), Daniel Pfohl und Rolf Harald Rutke trafen sich vor einigen Wochen zum Fototermin. Kurz darauf musste das Dokumentationszentrum coronabedingt schließen.

Georg Ribienski (links), Daniel Pfohl und Rolf Harald Rutke trafen sich vor einigen Wochen zum Fototermin. Kurz darauf musste das Dokumentationszentrum coronabedingt schließen.

Foto: Ronny Schönknecht

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Still ist es derzeit im Dokumentationszentrum des Jonastalvereins im Lokschuppen. Normalerweise tummeln sich hier um diese Jahreszeit die Besuchergruppen. Schüler machen sich mit der Geschichte vertraut, recherchieren für Seminararbeiten. Auch Interessierte aus dem Ausland melden sich regelmäßig.

„All das passiert nun unter verschärften Bedingungen“, sagt Vorstandsmitglied Georg Ribienski mit Blick auf die Corona-Einschränkungen. Die Ausstellung ist geschlossen, die Mitarbeiter arbeiten von daheim aus. „Gut zu tun haben wir dennoch“, verweist Georg Ribienski darauf, dass unter anderem Dokumente digitalisiert und Schüler während ihrer Projektarbeiten per Telefon und Computer weiterbetreut werden.

Froh ist das Vereinsmitglied, dass Corona dem neuesten Projekt des Vereins, dem dritten Teil der Buchreihe „S III Baustelle Jonastal – Erfassung der noch sichtbaren Relikte“, keinen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Der Band, an dem Daniel Pfohl und Rolf-Harald Rutke geschrieben haben, ist ab sofort direkt beim Verein bestellbar. Der dritte Teil der Reihe befasst sich mit den bekannten Objekten im Jonastal, die größtenteils bereits vom Arnstädter Architekten Ernst Kott im Jahr 1945 auf seinem Plan „Baustelle Jonastal bei Arnstadt – Lageplan“ sowie auf den von ihm angefertigten Fotos erfasst wurden. Sie haben die Vereinsmitglieder aufgesucht und ihren heutigen Zustand dokumentiert. „Dabei haben wir noch einige weitere gefunden“, so Georg Ribienski.

Die von Ernst Kott aufgenommenen Stollen sind ebenso Bestandteil der Dokumentation. „Allerdings zeigen wir den heutigen äußeren Zustand der Stollen und vergleichen ihn mit Zustand im Jahr 1945. Ein weiterer Teil unserer Dokumentation bilden Fundgegenstände, die wir bei unserer Arbeit im Gelände entdeckt hatten“, so das Vereinsmitglied.

Die Bücher sollen dabei helfen, einen sehr dunklen Teil der Geschichte aufzuarbeiten, Gerüchte und Vermutungen aus der Welt zu schaffen sowie zu einer sachlich-wissenschaftlichen Aufarbeitung der Baustelle beizutragen.

Teil 3 hat 320 Seiten und 775 zumeist farbige Abbildungen. Der Preis beträgt 37,95 Euro. Bestellt werden kann das Buch online unter: www.gtgj.de/index.php/shop/buecher.html

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