Kaum eine Grüne Welle

Arnstadt.  Hans-Peter Stadermann über den schleichenden Verkehr durch Arnstadt

Hans-Peter Stadermann

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Foto: Christoph Vogel

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Es wurde schon viel geschrieben über die Straßenverhältnisse in der Kreisstadt. Kaum etwas Positives ist denen abzugewinnen. Eine weitere Baustelle für die Verantwortlichen in Stadt und Kreis ist sicher eine Koordinierung der Ampelanlagen. Ich kenne keine Ampel in der Stadt, die für einen kontinuierlichen Verkehrsfluss sorgt. Stimmt nicht ganz. Eine gibt es doch. Bekommt man als Linksabbieger Am Wollmarkt in Richtung Längwitzer Straße Grün angezeigt, dann gelingt es fast jedem Fahrzeugführer, ohne anzuhalten den Kreuzungsbereich Am Südbahnhof zu passieren. Dann kann die Fahrt aber schon zu Ende sein. Denn plötzlich schaltet die Fußgängerbedarfsampel für die Autofahrer auf Rot. Und schon steht der Rest der Kolonne fast noch auf der Kreuzung Am Südbahnhof. Ein weiteres schlechtes Beispiel ist die Fahrtrichtung von der Gehrener Straße stadteinwärts. Möchte man geradeaus weiterfahren in Richtung Dammweg, stellen sich dem Kraftfahrer gleich zwei Ampelanlagen in den Weg. An der Kreuzung zur Saalfelder Straße habe ich so immer Rot, nicht viel besser wird es an der Kreuzung Dammweg. Auch hier muss ich warten. Aber Arnstadt ist hier sicherlich kein Einzelfall. Fährt man in Erfurt auf dem Juri-Gagarin-Ring nicht exakt 47,5 Stundenkilometer, steht man als Autofahrer auch immer vor der roten Ampel.

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