Kreisstraße von Gillersdorf nach Böhlen wird zu Ende gebaut

Ilm-Kreis  Die Baukosten betragen insgesamt 781.000 Euro. Letztes Teilstück wird bis Ende August fertiggestellt. Das Gros wird vom Land bezahlt

Landrätin Petra Enders und Bauleiter Uwe Seeber stellten die aktuellen Straßenbauarbeiten bei Gillersdorf. 

Landrätin Petra Enders und Bauleiter Uwe Seeber stellten die aktuellen Straßenbauarbeiten bei Gillersdorf. 

Foto: André Heß

Ziemlich genau vor einem Jahr wurde am Ortsausgang von Gillersdorf in Richtung Böhlen die Erneuerung und der Ausbau der Kreisstraße 48 von Gillersdorf nach Böhlen im ersten Bauabschnitt umgesetzt. Das betraf die Strecke von Gillersdorf bis zur Kreuzung der K 48 mit der K 50 (Abzweig Friedersdorf) auf einer Ausbaulänge von 620 Metern.

Damals machte Landrätin Petra Enders (Linke) auf die zügige Umsetzung aufmerksam, die durch die Tiefbaufirma Schramm aus Gräfinau-Angstedt erfolgt ist. Die Kreisstraße, die 5,50 Meter breit ist, entspreche jetzt allen Vorgaben, der Ausbau habe 255.000 Euro gekostet und sei mit Mitteln aus dem kommunalen Straßenbau zu 75 Prozent durch das Land gefördert worden.

Zweiter Bauabschnitt von Kreuzung zu Kreuzung

Der zweite Bauabschnitt beginnt jetzt und soll auf einer Länge von 1450 Metern möglichst bis Ende August durch die selbe Baufirma abgeschlossen werden, erklärte Enders am Dienstag vor Ort. Auch hier wird es von der Kreuzung in Richtung Friedersdorf bis vor die Kreuzung in Böhlen eine Sanierung der Schadstellen und Verbreiterung der Straße und einen Hocheinbau mit einer bituminösen Tragschicht sowie einer Deckschicht geben, erläuterte Uwe Seeber, Bauleiter Tiefbau im Landratsamt. Dieser zweite Bauabschnitt kostet 562.000 Euro, die wieder zu 75 Prozent vom Land gefördert werden.

Noch einmal erinnerte Enders – diesmal bei 13 Grad – an die damalige Hitze, der die Arbeiter ausgesetzt waren, als sie den Bitumen aufbrachten.

Im nächsten Jahr sei die Sanierung der Kreisstraße K 60 zwischen Kahlert und Gießübel bis zur Kreisgrenze dran, diese Straße kam nach Abwidmung in die Verantwortung des Landkreises. Das betreffe weitere Straßen, wie die zwischen Altenfeld und Großbreitenbach, wo sich die Zufahrtswege zu den Notausgängen der ICE-Tunnel befinden. Schon deshalb sei sie dafür gewesen, die Straßen in der Verantwortung des Landes zu belassen, sagte Enders.

Eine weitere Kreisstraße wird derzeit auf der Setze in Arnstadt grundhaft ausgebaut, dort erfolge zugleich die Verlegung von Kanal und Trinkwasserleitung durch den Abwasserzweckverband Arnstadt und Umgebung. Dafür bekomme der Kreis 75 Prozent Fördermittel vom Land, den Rest trägt Arnstadt.

Der Landkreis habe insgesamt 180 Kilometer Straßennetz in seiner Verantwortung, davon befinden sich 38 Kilometer in den Ortslagen, es gehören 30 Brücken dazu. Die ehemalige Kreisstraße von Schmiedefeld nach Vesser sei inzwischen nach der Gebietsreform in die Verantwortung der Stadt Suhl übergegangen.

Die Landrätin informierte, dass sie ein neues Gelände für den Betriebshof des Kreises in Aussicht hat. Das kreiseigene Gelände hierfür befindet sich in der Arnstädter Kaufbergstraße, wo bisher bereits Material gelagert worden ist. Geplant sei, wenn der Kreistag sein Einverständnis gibt, dort eine Scheune mit Asbestdach abzureißen, und an dieser Stelle eine neue Halle zu bauen, um die Mitarbeiter, Gerätschaften und Material später dort zu konzentrieren.

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