Landratsamt des Ilm-Kreises kontrolliert Umsetzung der Coronaverordnung

Ilm-Kreis.  Fokus liegt auf Einhaltung der Mund-Nase-Bedeckungspflicht und den Vorgaben im Einzelhandel

Polizei und Ordnungsamt arbeiteten bereits vor Monaten bei den sogenannten „Spaziergängen“ in Arnstadt zusammen. Nun erfolgt erneut eine Zusammenarbeit: die Kontrolle der Umsetzung der Coronaverordnungen.

Polizei und Ordnungsamt arbeiteten bereits vor Monaten bei den sogenannten „Spaziergängen“ in Arnstadt zusammen. Nun erfolgt erneut eine Zusammenarbeit: die Kontrolle der Umsetzung der Coronaverordnungen.

Foto: Britt Mandler

246 Verstöße mit 13 Bußgeldverfahren – das ist das Resümee der Kontrollen am Mittwoch und Donnerstag im Ilm-Kreis zur Einhaltung der aktuellen Coronagesetzgebung. Das Landratsamt hat diese zusammen mit den entsprechenden Ordnungsämtern durchgeführt. „In den meisten Fällen reagierten die Bürger und Geschäftsinhaber verständnisvoll auf die Kontrollen“, stellt Michael Gürtler vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt fest.

Die Schwerpunktkontrollen des Landratsamtes am Mittwoch und Donnerstag wurden durch das Lebensmittelüberwachungsamt sowie die Ordnungsämter der Städte Ilmenau und Arnstadt organisiert und federführend ausgeführt, heißt es aus dem Landratsamt. Dabei hätte die Polizeiinspektion Arnstadt-Ilmenau unterstützt. „Wir haben uns auf die Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Vorgaben im Einzelhandel konzentriert. Die Kontrollen fanden flächendeckend in den Stadtgebieten in Arnstadt und Ilmenau in den zwei Tagen statt“, berichtet Amtsleiter Michael Gürtler. Die Polizei musste zur Unterstützung hinzugezogen werden, da vorangegangene Kontrollen gezeigt haben, dass sich Personen weigerten, sich auszuweisen oder bewusst Falschangaben zur Identität machten.

„Verstöße gab es hauptsächlich in Form des falschen Tragens der Mund-Nase-Bedeckung, die auch über der Nase getragen werden muss. Es gab aber auch vereinzelt Fälle, in denen die Mund-Nase-Bedeckung völlig fehlte. Andere Kunden wiederum trugen zwar beim Hineingehen in Geschäfte die Bedeckung, nahmen sie aber später wieder im Laden ab. Entsprechend wurden Bußgeldverfahren, die eine Zahlung von 60 Euro nach sich ziehen, eingeleitet. Kontrolliert haben wir auch, ob der Einzelhandel selbst alle geforderten Maßnahmen der Sonderverordnung des Landes umsetzt.“ Dazu gehören unter anderem die Pflicht zur Sicherstellung, dass nur solchen Personen Zutritt gewährt wird, die eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, und die Pflicht, bei Zuwiderhandlung Hausverbote zu erteilen. An den zwei Tagen suchten die Kontrolleure 26 Betriebe auf.