Lichtblick für Gast und Wirt

Antonia Pfaff über aktuelle Schwierigkeiten

Antonia Pfaff

Antonia Pfaff

Foto: Hans-Peter Stadermann

Die Zeiten sind nicht einfach. Der erste Lockdown steckt vermutlich vielen noch in den Knochen. Denn dieser war im Frühjahr mit viel Verzicht und Entbehrungen verbunden – Familie und Freunde konnten nicht getroffen werden, das Einkaufen war nicht möglich, Arbeiten nur bedingt und unter strengen Voraussetzungen. Keine einfache Zeit, besonders für jene, die alleine leben und beruflich auf sich selbst gestellt sind.

Der Sommer ließ uns kurz aufatmen. Doch nun steigen die Corona-Zahlen wieder, die Verordnungen sind strenger, Theater, Kinos, Freizeiteinrichtungen und Restaurants haben geschlossen – und wieder stecken wir einem kleinen Lockdown. Während bei den einen das Verständnis steigt, sinkt es bei anderen immer mehr. Zweifelsohne ist für keinen die Situation einfach. Doch denken wir mal kurz nicht an uns, sondern an jene, die eben nicht arbeiten und Geld verdienen können – unter anderem die Wirte des Ilm-Kreis. Doch sie haben eine Möglichkeit gefunden, weiter zu kochen: durch Abholservice und Lieferdienste.

Wir haben also die Chance, uns ein leckeres Essen zu bestellen und abzuholen oder es uns bringen zu lassen. Sicher, es ist nicht das gleiche wie abends schön auszugehen und zu speisen. Doch in der Krise ist es ein Lichtblick – für Gast und Koch.