Lütsche-Staupegel sinkt deutlich

Frankenhain.  Steilhänge an der Lütsche fallen in den nächsten Tagen trocken. Sanierung der Staumauer ist für 2024 geplant

Wenn der Staupegel der Lütsche sinkt, treten vielerorts auch Baumstümpfe zutage.

Wenn der Staupegel der Lütsche sinkt, treten vielerorts auch Baumstümpfe zutage.

Foto: Britt Mandler

Auf Winterniveau wird derzeit der Staupegel der Lütsche abgesenkt. Bis zum 10. November wird verstärkt Wasser abgelassen. Ab Mitte Februar soll das Wasser dann wieder angestaut werden, hieß es seitens einer Sprecherin der Thüringer Fernwasserversorgung.

Dass der Pegel im Winter so deutlich gesenkt wird, hängt mit dem Bauzustand der Staumauer zusammen. „Die Zuverlässigkeit des Absperrbauwerkes und der wasserseitigen Hänge konnte nicht für alle nachzuweisenden Bemessungssituationen aufgezeigt werden“, begründete die Sprecherin. Indem der Pegel gesenkt werde, stelle man sicher, dass von der Lütsche keine Gefahr ausgeht, auch wenn es viele Niederschläge gibt. In den Jahren 2021 und 2022 soll die Generalinstandsetzung vorbereitet werden. Geht alles glatt, wird die Talsperre 2023 und 2024 saniert.