Mauer in Wipfra ist einsturzgefährdet

Wipfra  Die Mauer unterhalb der Kirchenmauer in Wipfra droht einzustürzen. Sie muss saniert werden.

Die Mauer unterhalb der Kirchenmauer in Wipfra droht einzustürzen. Sie muss saniert werden, zuvor rücken die Archäologen an. Hier Ortsteilbürgermeister Dietmar Krause, der Chef des Arnstädter Baubetriebshofes Michael Bunk, Uwe Greßler von der Bauverwaltung der Stadt und Sascha Jahn, Geschäftsführer der Firma TS Bau (von links).

Die Mauer unterhalb der Kirchenmauer in Wipfra droht einzustürzen. Sie muss saniert werden, zuvor rücken die Archäologen an. Hier Ortsteilbürgermeister Dietmar Krause, der Chef des Arnstädter Baubetriebshofes Michael Bunk, Uwe Greßler von der Bauverwaltung der Stadt und Sascha Jahn, Geschäftsführer der Firma TS Bau (von links).

Foto: Antje Köhler

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Die Mauer unterhalb der Wehrkirche von Wipfra wölbt sich bedrohlich. Einer der Sandsteine liegt daneben, er ist bereits herausgefallen. Warnbaken sollen Fußgänger davon abhalten, dem maroden Bauwerk zu nahe zu kommen und vielleicht durch herunter fallende Steine verletzt zu werden.

In der nächsten Woche sollen hier Sanierungsarbeiten beginnen. Diese hatte schon die – damals noch selbstständigen – Gemeinde Wipfratal geplant. Inzwischen ist diese Mauer unterhalb der eigentlichen Kirchen-mauer städtisches Eigentum.

In mehreren Jahresschritten soll sie nun denkmalgerecht in Ordnung gebracht werden. Für dieses Jahr sind dafür 75.000 Euro im Haushalt von Arnstadt eingeplant, sagt Uwe Greßler von der Bauverwaltung der Stadt bei einem Termin vor Ort und fügt an: „Mal sehen, wie weit wir damit kommen“.

Steine werden nummeriert und ein Teil der Mauer abgetragen

Die große Unbekannte dabei sind die Archäologen, die mit den Bauleuten anrücken und ihre Arbeit aufnehmen. Die Steine werden nummeriert und ein Teil der Mauer abgetragen – natürlich alles in Handarbeit, wie Sascha Jahn, Geschäftsführer der Firma TS Bau Behringer Schenke, bestätigt. Danach folgen die Schürfungen durch die Archäologen.

So nahe an der Kirche könnten sich hier Gräber finden lassen oder auch Dinge, die frühere Generationen über die Mauer warfen. Aber so genau weiß das keiner, auch nicht, wie viel Erde bewegt werden muss und wie lange es dauert. Weil die Gesamtansicht an der Kirche seit 2018 denkmalgeschützt ist, wird alles wieder wie gewohnt hergerichtet.

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