Meterhohe Flammen: Mehrere Wohnhäuser durch Brand unbewohnbar

Katzhütte.  In Katzhütte ist es am Montag zu einem größeren Brand gekommen. Die Flammen waren meterhoch zu sehen. Der Gesamtschaden an den Gebäuden wird auf eine Million Euro geschätzt.

Die Feuerwehren aus dem Umkreis rückten zu einem Brand nach Katzhütte aus.

Die Feuerwehren aus dem Umkreis rückten zu einem Brand nach Katzhütte aus.

Foto: Feuerwehr Katzhütte/Oelze

Montagmorgen haben vier Wohnhäuser in Oelze, einem Ortsteil der Gemeinde Katzhütte, gebrannt. Aktuell wird der Gesamtschaden auf mehr als eine Million Euro geschätzt.

Die Häuser, in denen 13 Personen wohnten, sind alle unbewohnbar, teils ist der gesamte Dachstuhl abgebrannt. Alle Bewohner konnten rechtzeitig ihre Häuser verlassen, eine Person wurde am Vormittag vorsorglich wegen Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, ist mittlerweile aber wieder aus der Klinik entlassen worden.

Ermittler vermuten technischen Defekt

Die Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen begonnen. Die Ermittler schließen Brandstiftung als Brandursache aus und vermuten aktuell einen technischen Defekt.

Seit den Morgenstunden ist die Eisfelder Straße gesperrt, die Sperrung dauert noch an.

Die Familien, die nicht zu Verwandten ziehen können, sollten in Hotels unterkommen, sagte der Bürgermeister von Katzhütte, Wilfried Machold (parteilos). Da viele Hotels derzeit wegen der Coronavirus-Auflagen ohnehin keine Touristen aufnehmen dürften, könnten die Familien dort problemlos untergebracht werden. Das sei auch mit den geltenden Allgemeinverfügungen zum Virus vereinbar, so Machold.

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