Ortschaftsrat Jesuborn wünscht sich zwei zusätzliche Anschlagbretter

Jesuborn  Grabstätte für anonyme Bestattungen kommt auf dem Friedhof an die Beleggrenze. Ein Jahr Vorlaufzeit ist für Planung notwendig.

Die Fläche für anonyme Bestattungen auf dem Friedhof Jesuborn ist fast komplett belegt. Es müsse schnell über eine Flächenerweiterung oder auch Neugestaltung entschieden werden, hieß es im Ortschaftsrat.

Die Fläche für anonyme Bestattungen auf dem Friedhof Jesuborn ist fast komplett belegt. Es müsse schnell über eine Flächenerweiterung oder auch Neugestaltung entschieden werden, hieß es im Ortschaftsrat.

Foto: Arne Martius

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Zur zweiten Ortschaftsratssitzung am Montagabend im Bürgerhaus konnte Ortsbürgermeister Michael Hartung im Punkt „Protokollkontrolle“ feststellen, dass die erste Arbeitsetappe nach der Konstitution des Ratsgremiums am 25. Juni erfolgreich verlaufen sei.

So konnten Hochwasserschutzmaßnahmen durch das Öffnen von Flutgräben in akut gefährdeten Bereichen abgeschlossen werden. Dennoch bedürfe es der Weiterführung dieser Maßnahmen.

Bei den „Anliegertreffen“ mit der Bürgerschaft – diese fanden vom 22. bis 28. Juli straßenweise mit hoher Besucherzahl statt – wurden seinem Bericht zufolge die bereits erfolgten Hochwasserschutzmaßnahmen gewürdigt und Fortsetzung gefordert.

Schriftstücke der Stadt kommen nicht an

Auf der Maßnahmenliste des Ortschaftsrates bleibe indes die Forderung bestehen, die Kommunikation mit der Stadtverwaltung in Ilmenau so zu organisieren, dass sich Jesuborn nicht abgehängt fühlt.

„Schriftstücke aus der Verwaltung kommen bei uns nicht an und können nicht öffentlich gemacht werden“, konstatierte Michael Hartung. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass neben dem einen Schaukasten für Mitteilungen noch mindestens zwei weitere Anschlagbretter an anderen Stellen im Dorf angebracht und bestückt werden sollten. Ilmenaus Ortsteilbeauftragter Michael Geiß nahm als Gast der Ortschaftsratssitzung diese Information mit ins Ilmenauer Rathaus.

Ortsbürgermeister Hartung machte ferner darauf aufmerksam, dass die Grabstätte für anonyme Bestattungen („Grüner Rasen“) an die Beleggrenze komme. Somit sei möglichst schnell über eine Flächenerweiterung oder auch Neugestaltung mit einer Namenstele, eventuell auch über eine „Urnenwand“ nachzudenken und zu entscheiden, weil mindestens ein Jahr Vorlaufzeit für Planung und Umsetzung gebraucht werde.

Die Ortszeitung „Heimatbote“ wird demnächst wieder erscheinen. Das Blättchen, welches von älteren, aber zunehmend auch von jüngeren Jesu-bornern geschätzt werde, könnte dann alle zwei Monate oder vierteljährlich in die Haushalte kommen, hieß es.

Mit der Vergabe der neuen Postleitzahl für Jesuborn gibt es bei der Zustellung von Post keine Probleme. Lediglich eine Sendung fand als Irrläufer erst nach Tagen zum Jesuborner Empfänger.

Fünf Gäste waren zur Sitzung anwesend. Drei von ihnen stellten „Bürgeranfragen“. Konrad Höland bat um Unterstützung für das 2020 geplante große Oldtimertreffen in Jesuborn durch die Stadt und den Ortschaftsrat. Walter Wohletz machte auf die Wegesicherungspflicht auch auf örtlichen Wanderwegen aufmerksam. So sollte unbedingt das Totholz aus jenen Bäumen entfernt werden, die an den Wegrändern stehen. Wohletz plädierte für den Erhalt des Wanderwegenetzes, aber nicht für dessen Erweiterung. Als ehemaliger Wegewart wolle er in diesem Bereich gerne mithelfen, solange er fit und dazu in der Lage ist, sagte er.

Am 12. August findet die nächste öffentliche Ortschaftsratssitzung statt, bei der es um Haushaltsfragen geht.

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