Ortsteilräte hätten prüfen sollen

Kritik an Busverkehrstimmt nicht gänzlich

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Die Bus-Fahrpläne sind mangelhaft, die Leistungen nicht: Bei allem Verständnis an der Kritik am neuen Fahrplan stört mich, dass mit „Fahrplan“ und „Leistungserbringung“ zwei unterschiedliche Dinge fröhlich durcheinander geworfen werden. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Hauptprobleme an der Leistungserbringung durch den IOV oder die Subunternehmen liegen, sondern an der Fahrplangestaltung.

Für den Fahrplan war schon immer der Kreis verantwortlich – völlig unabhängig von der Frage, ob die Leistungserbringer nun kommunale oder private Unternehmen sind. Nachdem sich die Kreis-CDU so sehr für die Interessen des Herrn Gräbedünkel engagiert hat, verwundert es mich wenig, wenn nun die Fahrplanprobleme herangezogen werden, um die Kommunalisierung in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen.

Die Kritik aus einigen Orten kann ich gut nachvollziehen – auch wenn mein Ortsteil durch die Veränderungen bessere Anbindungen hat. Allerdings frage ich mich, weshalb die Kritik erst jetzt kommt. Wenngleich sich die meisten Einwohner sicher nicht mit dem Nahverkehrsplan beschäftigen, ist meine Erwartung an die Ortsteilräte durchaus, dass sie sich im Vorfeld derartiger Veränderungen mal die Auswirkungen auf „ihre“ Ortsteile anschauen oder erläutern lassen. Dann hätten manche Mängel vermutlich im Vorfeld bereinigt werden können.

Von Martin Bierhoff

aus Gösselborn

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