Passanten werden ab Montag befragt

Arnstadt.  Stadt Arnstadt will ihr Einzelhandelskonzept fortschreiben und gibt deshalb eine Studie in Auftrag.

Im Zuge der Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts für Arnstadt wird auch ermittelt, welche Angebote es in der Erfurter Straße gibt und wie diese beim Bürger ankommen.

Im Zuge der Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts für Arnstadt wird auch ermittelt, welche Angebote es in der Erfurter Straße gibt und wie diese beim Bürger ankommen.

Foto: Hans-Peter Stadermann

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Eine belebte Innenstadt – das wünschen sich nicht nur die Gewerbetreibenden, die im Herzen Arnstadts ihre Geschäfte haben. Auch die Stadt möchte Fehlentwicklungen vermeiden. Daher soll das Einzelhandelskonzept fortgeschrieben werden, betonte jetzt Marion Behr von der Stadtverwaltung. Die Stadt Arnstadt führe daher eine flächendeckende Erhebung des Einzelhandelsbestandes durch. Parallel dazu finde auch eine Passantenbefragung statt. Los geht es am Montag, 27. Januar. Die Befragung soll am 28. Februar enden, so Behr. „Die Untersuchung wird durch das Büro ,Stadt + Handel` vorgenommen“, erklärt Marion Behr.

Geplant ist, dass die Erfasser von Geschäft zu Geschäft gehen. Sie messen die Größe der Verkaufsflächen ab und nehmen die Sortimente auf. Dabei werden nicht nur die großen Supermärkte und Discounter erhoben, sondern auch kleine Läden erfasst. Zusätzlich werden ausgewählte Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe besucht.

Passanten werden nicht nur in der Fußgängerzone, sondern auch an anderen ausgewählten Standorten innerhalb des Stadtgebiets zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Gern können sie auch Anregungen zur Weiterentwicklung der Altstadt abgegeben, so Behr.

Die Mitarbeiter des Büros Stadt + Handel können sich mit einem Anschreiben der Stadt Arnstadt ausweisen, betont sie. Die Stadtverwaltung würde sich freuen, wenn möglichst viele Angesprochene bei der Bestandserhebung und Befragung mitmachen. Datenschutz und Anonymität würden gewahrt, betriebs- oder personenbezogene Daten würden nicht veröffentlicht, verspricht sie.

„Die Untersuchungsergebnisse werden es ermöglichen, die zukünftige Handelsentwicklung besser einschätzen sowie geplante Ansiedlungsvorhaben besser beurteilen und steuern zu können. Von den Ergebnissen profitieren am Ende vor allem der Einzelhandel und die Bürger selbst, wenn es darum geht, Fehlentwicklungen zu vermeiden und für die gesamte Stadt eine gute Versorgung zu sichern“, sagt sie.

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